WILDESHAUSEN - Kritik gab es am Verhalten einiger Eltern: Sie fahren rund um die Schulen zu schnell mit ihren Autos.
Von Ulrich Suttka
WILDESHAUSEN - Gabriele Bley aus Bookholzberg ist die neue Vorsitzende des Kreiselternrates. Die bisherige Stellvertreterin übernahm Donnerstagabend das Amt von Friedrich Büse (Privatschule Spascher Sand Wildeshausen), der aus zeitlichen Gründen mitten in der zweijährigen Amtsperiode zurückgetreten war. Bley ist in der Elternarbeit an der Grundschule Bookholzberg tätig. Zum neuen Stellvertreter des Gremiums wählten die rund 20 anwesenden Mitglieder Bernd Peters, Elternvertreter am Gymnasium Ganderkesee. Keine Veränderungen gab es bei den Beisitzern: Rosi Kesting und Inge Holschen (beide Förderschule Habbrügger Weg in Ganderkesee) und Reiner Lüllmann (Hauptschule Harpstedt) bleiben im Amt.Der Kreiselternrat setzt sich aus Vertretern aller Schulformen zusammen, die von der Vollversammlung der 54 Schulen im Landkreis gewählt werden. Er trifft sich viermal im Jahr und beschäftigt sich mit aktuellen Themen rund um die Schule. Die nächste Sitzung ist am 18. Januar 2006.
Am Donnerstag war eines der großen Themen die Schulbusbeförderung. Landrat Frank Eger und Vertreter der WEB gestanden zu, dass es anfangs mitunter mit der Pünktlichkeit der Busse und fehlenden Ortskenntnissen Probleme gegeben habe. Mittlerweile seien sie abgestellt worden, hieß es. Die Infrastruktur der Haltestellen werde derzeit überprüft und entsprechend nachgebessert. Der Landkreis habe die Gemeinde aufgefordert, mitzuteilen, wo es Ergänzungsbedarf gebe, berichtete Wilfried Fürup von der Verwaltung.
Kritik der Elternschaft, Busse würden zu früh fahren, wies Schulamtsdirektor Klaus Kapell zurück. Die Abfahrt fünf Minuten nach Schulschluss sei abgesprochen. Es sei Aufgabe der Lehrer, dass die Stunde entsprechend pünktlich beendet werde.
Ebenfalls ein Thema: das Verhalten von Eltern rund um die Schulen. Hier komme es durch chaotisches Parken und überschnelles Fahren der Eltern immer wieder zu gefährlichen Situationen, beklagten Eger und Kapell das Verhalten uneinsichtiger Eltern.
