WILDESHAUSEN - Koordinator Horst Burghardt lobte die Ideen der Schüler. Sie seien äußerst gelungen und auch umsetzbar.

Von Katrin Bendel

WILDESHAUSEN - Zum ersten Mal haben gestern die Absolventen der zweijährigen Fachschule Bautechnik an den Berufsbildenden Schulen (BBS) des Landkreises Oldenburg in Wildeshausen ihre Projektarbeiten in der Widukindhalle präsentiert. Es handelt sich um die Abschlussarbeiten, die Teil der Prüfung zum staatlich geprüften Bautechniker waren. 20 Absolventen dürfen nun diesen Titel führen, darunter zwei Frauen.

Aufgabe war es, ein Bürgerzentrum zu planen und dabei insbesondere Faktoren wie Kostenermittlung oder Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Nach einem vorgegebenen Lageplan entstanden unter den Händen der Schüler die verschiedensten Entwürfe, von der Umnutzung eines vorhandenen Gebäudes im dörflichen Ambiente bis zum hochmodernen Neubau mit Grasdach und Glaselementen, wie es beispielsweise in Wildeshausen stehen könnte. VHS-Schulungen sollten in dem Gebäude möglich sein, ein Saal, ein Gastronomiebereich und ein Werkraum, wahlweise auch eine Kegelbahn oder eine Saunalandschaft sollten untergebracht werden. „Es sind wirklich sehr gute Ansätze entstanden, die auch umsetzbar sind“, lobte Horst Burghardt, Koordinator für Bautechnik an den BBS. Bedauerlich sei nur, dass die Entwürfe nun in Schubladen verschwinden. Für die Zukunft der Projekte wünscht er sich Patenschaften mit Gemeinden und Unternehmen, die von den guten Ideen der Schüler profitieren könnten.