WILDESHAUSEN - Etwas mehr Zuspruch hätte sie sich schon gewünscht, sagt Brigitte O. Kaiser, die Vorsitzende des Wildeshauser Frauenvereins. Erst acht „Lesepatinnen“ und „Mentorinnen“ haben sich bisher gemeldet, um bei dem neusten Projekt des engagierten Vereins mitzumachen. Die Frauen wollen zur Verbesserung der Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder an den Wildeshauser Schulen beitragen. Zu diesem Zweck werden sie mit Schulen und Schülern in Kontakt gebracht, um in Absprache mit den Lehrern regelmäßig mit Kindern zu lesen und zu sprechen.

„Jetzt fangen wir erstmal an, und dann sehen wir, wie sich das weiter entwickelt“, sagt Kaiser, die zusammen mit ihrer Mitorganisatorin Ruth Offermann am Mittwoch zu einem ersten Treffen in die Cafeteria der Hunteschule eingeladen hatte, um die Lesepatinnen mit den nötigen organisatorischen Informationen zu versorgen.

Starten soll das Projekt ab der 2. Septemberwoche in der St.-Peterschule, der Wallschule und der Hunteschule. Die Leiterinnen und Lehrer der drei Schulen haben dem Frauenverein bereits großen Bedarf für die ehrenamtliche Hilfe des Frauenvereins signalisiert. „Es gibt schon eine Menge Kandidaten, die unser Angebot gerne annehmen möchten“, sagt Brigitte O. Kaiser, die sich wünscht, dass für jede Schule einmal mindestens fünf Mentorinnen im Einsatz sein könnten.

Vorgesehen ist eine individuelle Zusammenarbeit der Lesepatinnen mit dem jeweiligen Kind über mindestens sechs Monate. Der Zeitaufwand beträgt eine Stunde pro Woche. Die Teilnahme an der Fördermaßnahme ist für jedes Kind kostenlos und freiwillig. Weitere Informationen bei Brigitte Kaiser, 04431/945799. Ein Merkblatt gibt es beim Verkehrsverein.