WILDESHAUSEN - Über viele große und kleine Förderprojekte konnte bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins des Gymnasiums Wildeshausen die Vorsitzende Barbara Lubasch berichten. Insgesamt wurden dafür mehr als 10 000 Euro eingesetzt.

Von Mitgliedsbeiträgen und Spenden wurden nicht nur einzelne Schüler bei Klassenfahrten, sondern auch der Spanien -und Ungarnaustausch unterstützt. Der Schulelternrat bekam Geld, um zusätzliches Geschirr anzuschaffen. Es konnte die technische Ausstattung für Veranstaltungen erweitert werden, und es wurde ein Satz Orff'sche Instrumente gesponsert. Auch wurden wie in jedem Jahr die Mappen zur Einschulung vom Förderverein finanziert.

Weiterhin bekamen die Streitschlichter einen Zuschuss, um ihre Ausbildung in einem Wochenendseminar zu festigen. Monika Terfehr berichtete über die gute Ausbildung der Schüler, den Fleiß, mit dem die Streitschlichter bei der Sache sind und über viele zusätzliche freiwillige Arbeitsstunden.

Der größte Förderposten war der Zuschuss zu der neu gegründeten „Streicherklasse“. Dass sich diese Investition mehr als gelohnt hat, konnten die Wildeshauser schon bei zwei vorweihnachtlichen Konzerten begeistert feststellen. Musiklehrerin Heidi Bovensmann berichtete über viel Freude, die die Streicherklasse bereitet, über große Fortschritte und den besonders liebevollen Umgang der Kinder mit den Instrumenten.

Bei neuen größeren Projekten ist geplant, die Streitschlichter wieder zu unterstützen. Weiterhin dürfen neue Regale für die immer umfangreichere Bibliothek gekauft werden, und es wird die Gestaltung der Schulstraße mitfinanziert. Die größte finanzielle Unterstützung geht aber wieder an die Streicherklasse, damit eine zweite für die neuen 5. Klassen eingerichtet werden kann. Ein großes Problem ist, dass die Schüler zurzeit in nicht schallgedämmten Räumen und mit einem großen Lautstärkepegel von außen üben müssen.