WILDESHAUSEN - Die Berufsbildenden Schulen Wildeshausen gehören jetzt offiziell zu den Comenius-Schulen. Zusammen mit Partnerschulen aus Moulin (Frankreich), Hellin (Spanien) und Aurich arbeitet die Schule jetzt an einem Projekt zur Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.

Das Comenius-Projekt ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen und wird auch von der EU gefördert. Schülerinnen und Schüler informieren sich darin über die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte in ihrem Land zu einem Projektthema. Der Projekttitel der BBS Wildeshausen ist „Sustainable Development – A Source of Employment in Europe“. Die Teilnehmer beschäftigen sich darin unter anderem mit alternativen Energien im Landkreis Oldenburg und führen Erkundungen in hiesigen Betrieben zu diesem Thema durch. Die Ergebnisse werden dann mit denen ihrer Partnerschulen verglichen. Zwei Jahre lang wird das Projekt laufen. Die Schülerinnen und Schüler werden ihre Partnerschule in Frankreich und Spanien besuchen, um vor Ort an ihren Ergebnissen zu arbeiten und diese zusammenführen.

Zum Anbringen der Comenius-Plakette kam extra Landrat Frank Eger am Freitagnachmittag in die Schule. Er informierte sich über das Projekt. Besonders reizt die Schüler der Einblick in ein anderes Land, aber auch der energetische Aspekt, den das Projekt mit sich zieht, ist interessant. „Ich frage mich, ob die in Spanien auch Biogas-Anlagen haben“, meinte eine Schülerin beim Treffen mit dem Landrat.

Bevor die Schülerinnen und Schüler ins Projekt aufgenommen werden, müssen sie ein Motivationsschreiben formulieren. Lehrerin und Betreuerin des Projekts Carolin Brefort wählt, in Absprache mit den Klassenlehrern, die Schülerinnen und Schüler aus. Die erste Studienreise wird bereits Ende November an die Partnerschule nach Frankreich gehen.