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Schulen Wildeshauser CDU begrüßt Vorstoß von Brammer

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WILDESHAUSEN - Auf ein positives Echo ist der Vorstoß des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Axel Brammer gestoßen, alle weiterführenden Schulen an den Landkreis Oldenburg zu übertragen, bei der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wildeshausen gestoßen. „Schon im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes 2009 wurde die Verwaltung beauftragt, die Möglichkeit der Rückübertragung der Schulträgerschaft an den Landkreis zu prüfen“, erklärte CDU-Fraktionsvize Uwe Leinemann. In seiner Funktion als Schulausschussvorsitzender hatte er auch eine entsprechende Anfrage an Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) gestellt.

Im Exklusivgespräch mit der

NWZ

  hatte sich Brammer ebenfalls dafür ausgesprochen, alle Schulen im Bereich der Sekundarstufe I an den Kreis zu geben. „Da Herr Brammer Mitglied des Kreistages ist, sollte sich nun der Kreistag mit der Angelegenheit befassen“, meinte Leinemann. Dies sei auch eine Frage des gerechten Umgangs mit den kommunalen Finanzen. „Während Gemeinden bei Einrichtung einer IGS keinerlei Kosten mehr für Investitionen in ihre Schulen ab Klasse 5 tragen müssen, finanzieren alle anderen Gemeinden sowohl ihre Schulen als auch über die Kreisumlage die Integrierte Gesamtschule.“

Mit Unverständnis reagierte dagegen der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Focke (Ganderkesee) auf die Äußerungen Brammers. „Die SPD scheint völlig verwirrt zu sein“, erklärte Focke. Er sprach von einem „schulpolitischen Rundumschlag“. Focke: „Wir arbeiten gemeinsam daran, dass es eine Ausnahmegenehmigung für eine IGS in Harpstedt gibt.“ Falls sich die SPD davon verabschieden wolle, fände er das „sehr schade“. Positiv bewertete der CDU-Kreisvorsitzende die Aussage seines SPD-Kollegen, dass die Hauptschule zuletzt gewonnen habe.

Als „Antwort auf die drängenden Fragen des demografischen Wandels und der Bedürfnisse der Eltern und der Schüler“ bezeichnet Focke die neue Oberschule. „Eltern und Kinder wünschen sich oft ein längeres gemeinsames Lernen und ein zusätzliches gymnasiales Angebot neben dem klassischen Gymnasium. Auf alle diese Fragen bietet die Oberschule eine Antwort.“

Der CDU-Kreisvorsitzende aus Ganderkesee forderte die SPD im Landkreis auf, sich an der Diskussion über zusätzliche Schulangebote „konstruktiv zu beteiligen und sich von Stammtischparolen zu verabschieden“.

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