WILDESHAUSEN - Ein voller Erfolg war der Spendenlauf „Schüler laufen für Schüler“, der am Freitag im Krandelstadion in Wildeshausen stattgefunden hat.
Ersten Rechnungen zur Folge wurden 4500 bis 5000 Euro von den 300 Erst- bis Sechstklässlern der Wallschule, Hauptschule, Realschule, des Gymnasiums, der Holbeinschule, St.-Peter-Schule, Hunteschule sowie der Privatschule Gut Spascher Sand in sechs Rennen erlaufen. Beim siebten Lauf konnte teilnehmen, wer wollte. So ließen es sich Schüler der siebten und achten Klassen sowie selbst Bürgermeister Dr. Kian Shahidi nicht nehmen, ihre Kondition unter Beweis zu stellen.
35 Sponsoren spendeten für jede gelaufene Runde pro Schüler Geld. Auch die Eltern und Großeltern der Schüler gaben einen Teil dazu. Zwei Lebensmittelmärkte stellten das Obst- und Gemüsebüfett. Organisiert wurde der Lauf vom Arbeitskreis für Demokratie und Toleranz mit Leiterin Ingeborg Jacoby (Präventionsrat Wildeshausen), dem Jugendzentrum mit dem stellvertretenden Leiter Roni Moklaschi, Jutta Arzberger vom Gymnasium, Sabrina Gleißner von der Holbeinschule und Ute Dietz vom VfL Wildeshausen. Die Malteser und die Wildeshauser Sambaband „A compasso“ waren ebenfalls vertreten.
Dr. Kathrin Huntemann moderierte den Lauf. Jacoby: „Ziel des Laufes ist, Schüler mit irakischem Hintergrund zu integrieren. Schon im Vorfeld haben sich die anderen Schüler mit ihnen angefreundet.“ Obwohl sich alle Schulen, bis auf die BBS am Sponsorenlauf beteiligten, kommt nur der Wallschule, Holbeinschule und der Hauptschule das Geld zugute, da sie die Schulen mit irakischen Schülern sind. Auch einige Mütter von Schülern waren da, so auch Sina Karaca und Hayar Khars. Sie hatten Brot für die Veranstaltung mitgebracht. „Es ist uns wichtig, auch die Mütter zu integrieren“, so Kathrin Huntemann.
Als Dankeschön bekam jeder Schüler und jede Schule eine Urkunde. Moklaschi: „Es ist toll, wie sehr sich die Schüler engagiert haben.“
