WILDESHAUSEN - Nur gut 27 Prozent der Wildeshauser kennen die „Ausbildungsbrücke“. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule auf dem Wildeshauser Wochenmarkt durchgeführt haben. Insgesamt konnten 204 Fragebögen ausgewertet werden; es wurden 137 Frauen und 67 Männer befragt.

Die „Ausbildungsbrücke“ ist eine bundesweite Initiative. Ziel in Wildeshausen ist, dass mindestens 15 Schüler der Hauptschule einen ehrenamtlich tätigen Paten erhalten. Dieser begleitet einen Schüler von der achten Klasse bis in die Ausbildung, erläutert Gerd Jacoby, Koordinator der „Ausbildungsbrücke“ in Wildeshausen. Aktuell werden 14 Jugendliche betreut.

Jacoby, Bernard Werner (stellvertretender Schulleiter der Hauptschule) und Sozialpädagoge Christian Drittler haben die Umfrageaktion auf dem Wochenmarkt begleitet. Von den 55 Personen, die die „Ausbildungsbrücke“ kannten, wussten 20 viel und weitere 30 ein wenig über die Tätigkeit der Initiative. Passanten, die keine Kenntnis über die „Ausbildungsbrücke“ hatten, gaben meist Antworten wie „Zu wenig Info“ oder „Zu wenig Werbung“ zu Protokoll. Die Schüler erläuterten das Modell. Bei der nächsten Frage lobten dann 87 Prozent (178 Personen) die Effektivität der Einrichtung. Fast neun von zehn Befragten waren offen für weitere Erklärungen der Schüler und nahmen gern eine Informationsbroschüre mit. „Es hat allen sehr viel Spaß gemacht“, so Drittler.