WILDESHAUSEN - Nahezu täglich bietet sich morgens und mittags zum Schulschluss das gleiche Bild: An der Bushaltestelle an der Feldstraße, vor dem Krankenhaus Johanneum, wird es eng. Sobald die Busse halten, gibt es auf dem kombinierten Fuß- und Radweg kaum ein Durchkommen. Der Verkehr kommt über den Kreisel Visbeker Straße hinaus ins Stocken. „Die Situation ist sehr gefährlich“, finden nicht nur Gerda Lehmensiek und Hartmut Frerichs von der Wildeshauser SPD, die sich auf Wunsch einer Mutter vor Ort ein Bild gemacht haben.
Der Sohn von Melanie Fotheringham besucht die St.-Peter-Grundschule. Bislang sei er mit dem Fahrrad gefahren. Doch weil für den Grundschüler an der besagten Haltestelle an der Feldstraße kein Durchkommen ist, hat die Familie mit Hilfe der Polizei einen neuen Weg gesucht. Der ist wesentlich länger. „Darum bringe ich meinen Sohn notgedrungen wieder zur Schule“, berichtet die Mutter.
„Das ist keine gute Lösung“, finden Lehmensiek und Frerichs. „Der Schulweg nimmt im Leben von schulpflichtigen Kindern einen wichtigen Platz ein. Er ist wichtig für Kontakte und die motorische Entwicklung.“ Das sei kaum möglich, wenn sich Kinder durch Menschenmassen zwängen müssten. Lehmensiek und Frerichs wollen nun das Problem mit der Polizei besprechen. Sie solle vor Ort stärker Präsenz zeigen. Denkbar sei auch der Einsatz von Schülerlotsen. Da es sich bei der Feldstraße um eine Kreisstraße handelt, sei auch der Landkreis gefordert. „Ein Verlegen der Bushaltestelle an die Deekenstraße geht leider nicht“, sagte Frerichs der
