WILDESHAUSEN - Viele Kinder haben Probleme mit dem Dynamo, so Polizist Quickert. Der Umgang muss eingeübt werden.

Von Stefan Idel

WILDESHAUSEN - 96 Viertklässler der Wildeshauser Wallschule legten gestern ihr „Reifezeugnis“ im Umgang mit dem Fahrrad ab. Verkehrssicherheitsberater Rolf Quickert war am Vormittag mit seinen Kollegen Katrin Freese und Karl-Heinz Steuer sowie dem Praktikanten Maximilian Dohle gekommen, um die Verkehrssicherheit der Zweiräder zu prüfen. Anschließend mussten die Schülerinnen und Schüler ihre Fahrkünste im realen Straßenverkehr unter den Augen kritischer Beobachter unter Beweis stellen.

Quickert stellte den Grundschülern insgesamt ein gutes Zeugnis aus. „Wir mussten nur einmal eine Rote Karte vergeben.“ Demnach wurde nur ein Fahrrad wegen Mängeln an der Beleuchtung und den Bremsen aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt 14 Mal gab es die Gelbe Karte; das heißt: Es sind kleine Reparaturen erforderlich.

Im Abstand von einer Minute schickten Ulrike Hilker, Verkehrsobfrau an der Wallschule, und ihre Kolleginnen die Radfahrer auf die knapp zwei Kilometer lange Strecke. Die Route führte über die Heemstraße und die Schulstraße zur Herrlichkeit. Von dort ging es an der Hunte entlang zurück zur Schule an der Straße Im Hagen. An insgesamt 13 Kontrollpunkten beobachteten Eltern, ob ihre Schützlinge beim Überqueren der Straßen oder beim Abbiegen alles richtig machen.

Verkehrssicherheitsberater Quickert fiel bei der Aktion, die vom ADAC unterstützt wurde, auf, dass viele Schülerinnen und Schüler Probleme beim richtigen Umgang mit dem Dynamo hätten. „Viele Kinder lassen sich den Dynamo von den Eltern anstellen. Die Jugendlichen müssen aber ihr Fahrrad selbst beherrschen“, mahnte Quickert. Er appellierte an die Eltern, mit ihren Kindern den Umgang mit dem Dynamo zu üben.