WILDESHAUSEN - Stolz zeigen die 90 Drittklässler der Wallschule Wildeshausen ihre Urkunden, die sie für das erfolgreiche Abschließen des Anti-Aggressions-Trainings am Freitagmorgen erhalten haben.

Mit finanzieller Unterstützung des Förderkreises der Schule fand von Ende Januar bis Ende April diesen Jahres das sogenannte „Coolness-Training“ statt. Marita Hüninghake von der Adolf-Kolping-Schule in Lohne und Schulsozialarbeiterin Kathrin Fraas von der Wallschule entwickelten mit den Kindern in einer Unterrichtsstunde pro Woche in jeder dritten Klasse Strategien, wie sie mit Provokationen umgehen können. „Wichtig ist vor allem, dass sie locker bleiben und lernen mit Konfrontationen gewaltfrei umzugehen“, sagt Schulleiterin Roswitha Remmert. „Die Schüler merken durch das Training, dass ihnen Grenzen gesetzt werden.“ Ziel war es, durch Übungen und Spiele Opfervermeidung zu erreichen. Den Schülern wurde dazu das „RAD“ erklärt: Respekt, Ausdauer und Disziplin. Nicht alle Kinder haben sich dabei an die Regeln gehalten, so bekamen fünf Schüler keine Urkunde. Für die wird es eine Extra-Schulung geben. Es gab jedoch auch viele positive Rückmeldungen von den Klassenlehrern, sagt Remmert. Die Gewalt-Prävention soll an der Wallschule fest integriert werden und jedes Jahr in der Zeit vor den Osterferien stattfinden.

Dafür ist die Schule noch auf der Suche nach Sponsoren. „Wir bedanken uns ganz herzlich beim Bürgermeister, der Stadt und unseren zehn Sponsoren. Aber damit es auch im kommenden Jahr wieder stattfinden kann, brauchen wir die finanziellen Mittel“, so Remmert. Ansprechpartner für Spenden sind Monika Sander, Telefon  04431/3438, und Claudia Petermann, Telefon  04431/73155, vom Förderkreis.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland