Bockhorn - „Der Schuleinzugsbezirk der Oberschule in Bockhorn wird um das Gebiet der Gemeinde Zetel mit ihren circa 11000 Einwohnern erweitert. Der Wohnstandort Bockhorn/Zetel wird mit einem Angebot an weiterführenden Schulen, bestehend aus Oberschule und IGS gestärkt. Der gemeinsame Schulbesuch von Bockhorner und Zeteler Schülerinnen und Schülern wird gefördert“. So beschreibt der Kreistagsabgeordnete Wilhelm Wilken (Grüne) die Folgen des vom Kreistag verabschiedeten Schulentwicklungsplans. „Die unbestrittene Qualität der Oberschule in Bockhorn und die von Eltern und Schülern gewünschte Wohnortnähe des Schulangebotes machen den Schulstandort Bockhorn sicher. Wenn Ewald Spiekermann nun das Totenglöcklein für die Oberschule klingeln hört und Herr Scherer seine Gemeinde gar am sozialen Rand des Landkreises sieht, sind das nicht an Fakten orientierte Äußerungen, die eine unnötige Verunsicherung der Bevölkerung darstellen und sich so negativ auf den Wohnstandort auswirken können.“ Wilken schließt seine Kritik an den Äußerungen seines Parteikollegen Scherer: „Es ist einfach falsch, wenn dieser behauptet, es sei zur IGS in Varel kein Elternwillen abgefragt worden. Sich zudem nach einer Entscheidung als Anwalt Bockhorns aufs hohe Ross zu schwingen, dabei gleichzeitig anderen Ratskollegen Absurditäten zu unterstellen, ist kein guter Stil. Herr Scherer hat viel Zeit gehabt, die Fakten zu studieren, mit Parteikollegen zu diskutieren und zu beeinflussen. Er hat die Zeit nicht genutzt.“.
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