Barkel - Einen Besuch hat Teamleiter Michael Rüben von der „Aktion Mensch“ dem Verein Lebensweisen abgestattet, um sich ein Bild von den mittlerweile neun geförderten und realisierten Projekten zu machen, darunter vier Projekte, die die Lebensweisen zusammen mit der Volkshochschule Friesland- Wittmund umsetzen. Treffpunkt war natürlich zunächst das Café Suutje in Barkel, zu dem Vereinsmitglieder sowie der Leiter der Werkstatt der GPS, Lothar Steinbach, außerhalb der regulären Öffnungszeit sogar ein „Viertelstündchen“ organisiert hatten. Unter dem Thema „Inklusion am Tortenturm“ mit Margret Finkenstädt und Heike Streipens konnte sich die Delegation ein gutes Bild über die sinnvolle Anlage der Förderung dieses Café-Betriebes machen.

Damit nicht genug: Aufgefallen waren den Experten aus Bonn schon bei der Anreise über die Langsamstraße die imposanten Verweilstationen, die eingehend bewundert wurden. Der Anschub zu diesen Stationen erfolgte seinerzeit von Aktion Mensch.

Für die Volkshochschule erläuterte Michael Hellbusch den Besuchern die Idee und deren Umsetzung vom „Rollenden Museum“, mit dem in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich Berührungspunkte in Nachbargemeinden geknüpft wurden. Das Museum soll auch 2015 wieder auf Tour gehen.

Auch die im Bau befindliche „Station des Wissens“ blieb nicht unbeobachtet: Ein Ensemble von drei Pilzen, einer davon einer Litfaßsäule gleich und noch im Bau, soll am Anfang der Langsamstraße entstehen – hier könnten sich Menschen in Schrift und Bild austauschen, Erkenntnisse gewinnen oder auch weitergeben.

In Planung steht zudem die Z.E.A. (Zeitung Einmal Anders), eine Station, in der in regelmäßigen Abständen Redakteure und Volontäre hiesiger Zeitungen gemeinsam mit Menschen mit und ohne Behinderungen Artikel zusammenstellen, die deren Interessen widerspiegeln könnten.

Offensichtlich begeistert verließ das Team den Barkeler Busch erst am späten Abend – für den Verein ein schönes Gefühl, weitere inklusive Vorhaben beim Team in guten Händen zu wissen…