WüSTING - Ein etwas anderes Elterncafe erlebten rund 60 Besucher am Montagnachmittag in der Grundschule Wüsting. Es drehte sich um Roboter und Socken. Auf einer Bühne in der Pausenhalle führten zwölf Mädchen das Theaterstück „Die Sockensuchmaschine“ auf. Es wurde getanzt, gesungen und geschauspielert.

Die Schülerinnen der dritten und vierten Klassen zeigten ihren Verwandten, was sie in der Arbeitsgemeinschaft „Musiktheater“ bei ihrer Lehrerin Sandra Neermann in einem halben Jahr gelernt haben. Ihre Kollegin Renate Fey weiß das Engagement der Teilnehmer zu schätzen: „Die Kinder haben nachmittags freiwillig mitgearbeitet. Normalerweise ist für das Einüben des Stücks ein Jahr angesetzt“, weiß sie. Die Tänze, ob mit Regenschirm oder als Roboter, kamen sehr gut bei dem Publikum an.

Im Mittelpunkt der einstündigen Aufführung stehen Jonas und sein neuer Nachbar, Professor Turbozahn. Dieser entpuppt sich als genialer Erfinder, der schon alles Mögliche erfunden hat, dem nun aber die Ideen ausgegangen sind. Da kann der „kleine Junge“ nachhelfen, denn er benötigt dringend eine Brille, damit ihn die Sonne beim Aufstehen nicht mehr blendet. „Ich habe extra ein Stück ausgesucht, dass Jungen anspricht, aber es haben sich nur Mädchen gemeldet“, so Neermann, die das Bühnenbild und die Requisiten selbst gestaltet hat.

Und Jonas braucht auch eine Sockensuchmaschine, seine verschwinden immer. Diese sollte ihm die Socken auch gleich anziehen. Alles kein Problem für den schrulligen Erfinder. Aber beim Probelauf kommt es dann zu ungeahnten Folgen – die Maschine gerät außer Kontrolle.