Wie sicher viele Leser bereits ausgiebig gelesen und gehört haben, beim St. Andreas Kindergarten liegt vieles im Argen . . .
Der TÜV hat zwei Drittel der Spielgeräte im Außenbereich wegen lebensgefährlicher Mängel geschlossen, der Keller steht nach jedem Regenschauer unter Wasser, das Dach ist undicht, die Sanitäranlagen der Kinder sind kaputt und außer Betrieb, die Heizung läuft ständig auf Hochtouren oder gar nicht, da sie nicht mehr reguliert werden kann – eine Reparatur lohnt sich angeblich nicht: da ja neu gebaut wird . . . und das ist der springende Punkt: Beschlossen wurde ein Neubau am 29. August 2013 im Verwaltungsausschuss der Kirche, die Finanzierung von 80 Prozent der Bausumme ging anschließend durch den städtischen Verwaltungsrat und wurde mit einer überwältigenden Mehrheit genehmigt.
Und seitdem? Versprechungen durch die Kirche! Du sollst nicht lügen: leere Phrasen? Die Kinder und Eltern sind unglaublich enttäuscht von ihrer Kirche, zählt das Wort der Kirchenvertreter nicht mehr? Oder sind sie schlicht und einfach überfordert?
Der „schwarze Peter“ wird von der Stadt zur Kirche und wieder retour geschickt. Aber wo hat er seinen Wohnort? In der geburtenreichsten Stadt Deutschlands auf jeden Fall!
Die Elternvertreter der St.- Andreas-Kita wollen dem Problem auf den Grund gehen, um den Kindern eine möglichst gefahrlose und schöne Kindergartenzeit zu ermöglichen. Aus diesem Grund treffen sich die Kinder und Eltern am kommenden Montag, 2. Juni, 15 Uhr, vor der LzO in der Stadtmitte, um für einen sicheren Kindergarten zu demonstrieren. Alle, die sich für die Belange der Kinder einsetzen möchten, sind ganz herzlich eingeladen, an dieser Demonstration teilzunehmen.
Es besteht noch ein Fünkchen Hoffnung, dass Nächstenliebe für die Kirche nicht nur ein Wort ist.
