Altenoythe - „Zwei wichtige Fragen müssen sich junge Menschen stellen, die vor der Entscheidung stehen, welchen Beruf sie erlernen möchten: Was will ich und was kann ich?“, erklärt Kira Döpke vom Caritas-Sozialwerk (CSW). Die Diplom-Sozialpädagogin hat in Kooperation mit Judith Block vom Pro-Aktiv-Center (PACE) des Caritas-Sozialwerks an der Hauptschule Heinrich-von-Oytha-Schule in Altenoythe einen sogenannten Aktivzirkel durchgeführt. Dieser sollte den Schülern helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Der Zirkel wurde für insgesamt 50 Schüler der siebten Klassen der Hauptschule angeboten.
Mitfinanziert wurde die Maßnahme im Rahmen der Vertieften Berufsorientierung (VBO) von der Agentur für Arbeit in Cloppenburg. Der für die Heinrich-von-Oytha-Schule zuständige Berufsberater der Arbeitsagentur, Rolf Kramer, begleitete das Projekt.
Der Aktivzirkel ist aufgebaut wie ein Zirkeltraining im Sport. „Die Mädchen und Jungen erfahren an 13 Stationen etwas über ihre Fähigkeiten, Interessen und Kenntnisse“, berichtete Kira Döpke. Angeboten werden unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Die Schüler können praktische Übungen aus Handwerk, Gestaltung, Hauswirtschaft, Gesundheit, Verkauf und Handel, Lagerwirtschaft, Elektrik, Verwaltung und Büro ausprobieren.
„Ich fand den Aktivzirkel sehr interessant und man hatte die Chance, einen kleinen Einblick in die Welt der Berufe zu bekommen“, sagte Schülerin Aylin Agirman. „Einige der Aufgaben konnte ich gut, andere wiederum nicht“, war das Fazit der Siebtklässlerin Kim Pichottky.
Genau das ist das Ziel des Aktivzirkels: „Die praktischen Übungen sind ein guter Weg für die Teilnehmer, um herauszufinden, welche Arbeiten ihnen leicht von der Hand gehen und welche ihnen überhaupt nicht liegen“, betonte Kira Döpke. Zudem können die Schüler herausfinden, wo ihre persönlichen Interessen liegen.
