Rastede - Die Kooperative Gesamtschule Rastede benötigt mehr Platz. „Die räumliche Situation kann als angespannt angesehen werden“, geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am Montag (16 Uhr, Rathaus) im Schulausschuss beraten werden soll und am Freitag von der Verwaltung veröffentlicht wurde. Darin schlägt die Verwaltung vor, Planungen für eine Erweiterung der KGS an der Wilhelmstraße einzuleiten. Im Haushaltsentwurf für 2016 sind 100 000 Euro für den Anbau von vier Klassenräumen eingeplant.

Weitere 285 000 Euro sind im Haushaltsentwurf vorgesehen für eine Sanierung der Räume 231 bis 240 und den Flur 238 im ersten Obergeschoss. Diese Sanierung hat für die Schule die größte Priorität, geht aus der Beschlussvorlage hervor.

Die Raum-Knappheit an Rastedes größter Schule wird in der Vorlage beschrieben. Es gebe „eine Reihe von Wanderklassen“. Zudem könnte der naturwissenschaftliche Fachunterricht vereinzelt nicht in Fachräumen stattfinden. Und der Unterricht der Kursstufen finde „mal in der Küche oder am Standort Feldbreite“ statt.

Im Zuge der Inklusion fehlen am Standort Wilhelmstraße darüber hinaus Differenzierungsräume. Gruppenräume stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Ein Zwischenbericht zur Inklusion an allen Rasteder Schulen, den die Grünen eingefordert hatten, soll im öffentlichen Teil des Schulausschusses ebenfalls vorgestellt werden.

Auf der Tagesordnung stehen darüber hinaus zwei Anträge der CDU-Fraktion. Diese fordert, wie berichtet, mehr Geld für die technische Ausstattung der Schulen (mindestens 100 000 Euro jährlich) und eine Modernisierung der Neuen Aula.

Beraten wird ferner über eine Erweiterung der Grundschule Kleibrok für drei Millionen Euro und über die Fortschreibung des Schulhofkonzeptes. Auch mit der Novellierung des Schulgesetzes beschäftigt sich der Schulausschuss.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede