Ganspe - Mit einer musikalischen Weltreise wurden die Viertklässler am letzten Schultag vor den Sommerferien aus der Grundschule Ganspe verabschiedet. Die Lehrerinnen Marlies Ullrich und Jutta Lange-Schmidt hatten mit fast allen Schülerinnen und Schülern und den zehn neuen Cajons ein musikalisches Programm vorbereitet, das den großen Schülern und ihren Eltern sicher gut in Erinnerung bleiben wird.

Die musikalische Reise startete in Australien, wurde mit einem Maori-Lied in Neuseeland fortgesetzt, machte einen Zwischenstopp bei den Indianern in Amerika, um schließlich in Afrika zu landen. Dort begegnete den Reisenden ein Küken, das nach seiner Mutter suchte und dort kamen auch die neuen Percussion-Instrumente erstmalig zum öffentlichen Einsatz.

Die zehn Cajons hatte der Präventionsrat der Gemeinde Berne der seit letztem Jahr offiziell als musikalisch anerkannten Grundschule finanziert. Mit der Hilfe einiger engagierter Mütter wurden die stabilen Rhythmusinstrumente aus Pappe zuvor zusammengebaut und sorgten nun für den richtigen Takt zu den afrikanischen Gesängen. Bevor es weiter zur letzten Station der Weltreise in Österreich ging, wurden die bunt bemalten Cajons jedoch wieder zur Seite gestapelt und trugen so zu einem farbenfrohen Bühnenbild bei.

Wie es seit Jahrzehnten in Ganspe Tradition ist, gab es auch dieses Mal zum Abschied von den Drittklässlern einen bunten Blumenstrauß für die Schulabgänger.