Tossens - Vor gut einem Jahrzehnt ist die Feierstunde der Schulgemeinschaft am letzten Schultag als Höhepunkt des Jahres eingeführt worden. Neben der Ehrung der Klassenbesten gab es viele Kategorien, in denen Schüler Urkunden und den Applaus ihrer Mitschüler und Lehrer entgegennehmen konnten. Außerdem wurden die Lehrerin Gudrun Küper und die Schulleiterin Ellen Walther verabschiedet.
Früher schlossen die Primusse den Reigen ab, dieses Jahr wurden die besten Absolventen aus jeder der 25 Klassen von Schulsprecherin Sophie Schuldt auf die Bühne gerufen.
Es folgten Köche aus den 8. und 9. Klassen, die donnerstags für die Schulgemeinde kochten und bei denen sich Vertrauenslehrer Olaf Moretzki bedankte. „Schüler für Schüler” nennen sich diejenigen, die ihren Mitschülern gegen geringe Gebühr Nachhilfe erteilen und damit ein gutes Beispiel abgeben.
Kostenlose Nachhilfe
Das Gleiche gilt für die Schüler der elften Klasse, die in ihren Freistunden unentgeltlich Rechtschreib- und Rechenförderunterricht gaben.
Einzelne, die sich auffallend für ihre Klassen eingesetzt hatten, erhielten ebenso Urkunden wie die Bühnentechniker, die bei zahllosen Veranstaltungen gearbeitet hatten. Großen Anteil an der kulturellen Lebendigkeit der Schule haben die Theaterpädagogin Conny Howell und Musiklehrer Wilhelm Magnus. Auch Ruth Nuxoll, Dorthe Arens und Ute Extra hatten Anteil daran. Aber auch Conny Howells Ehemann Richard wurde für seine Arbeit als Bühnenbauer gefeiert.
Bernd Bultmann übergab Moritz Riede (7a) einen Buchpreis für den besten physikalischen Schülerversuch des Jahres. Darüber hinaus wurden Sportler, Teilnehmer am Känguru-Mathematikwettbewerb, den Waldjugendspielen in Mansholt, der Französisch-Prüfung DELF oder am Big-Challenge-Contest sowie an diversen schulinternen und -externen Vergleichskämpfen geehrt.
Die sechs Schulsprecher aus Unter-, Mittel- und Oberstufe beschenkten sich gegenseitig und verabschiedeten Sophie Schuldt nach zwei Jahren aus dem aktiven Dienst, da sie im nächsten Schuljahr ihre Abiturprüfungen ablegen wird. Zwei Schüler aus Gudrun Küpers letzter Klasse würdigten ihren Eintritt in den Ruhestand mit einer eigenwilligen Bearbeitung von Goethes Erlkönig.
Ellen Walther geht
Nach 36 Jahren verlässt auch Ellen Walther die Zinzendorfschule, an der sie zunächst als Internatserzieherin und dann als Lehrerin für Deutsch, Sport und Französisch sowie im abgelaufenen Schuljahr als Schulleiterin gewirkt hat.
Sophie Schuldt trug zu alten Dias ein Gedicht vor und sang einen gefühlvollen Popsong. Mit dem anhaltenden Applaus für Ellen Walther und die Musikerinnen endete die Veranstaltung.
