Wildeshausen - „Es geht um eure Interessen. Jetzt ist es an euch“, sagt der Wildeshauser Bürgermeister Dr. Kian Shahidi in einer Informationsveranstaltung am Montagabend zur Gründung eines neuen Jugendparlaments. Ziel der Initiative sei es, Jugendliche mit demokratischen Strukturen vertraut zu machen und etwas Nachhaltiges für die Jugendlichen Wildeshausens zu schaffen.
Das Jugendparlament ist der zweite Versuch. So gab es 2009 schon einmal ein Jugendparlament, das sich nach kurzer Zeit aufgrund von Wegzügen der Hauptverantwortlichen aufgelöst hatte. Umso mehr hofft Shahidi, dass der zweite Anlauf gelingt. Dieses Mal waren 15 Jugendliche vom Gymnasium Wildeshausen, der Realschule und den Berufsbildenden Schule der Aufforderung gefolgt. Und einige von ihnen hatten schon jetzt reichlich Motivation im Gepäck. „Ich möchte etwas verändern und auch später in der Politik arbeiten“, sagt Matthias Kluck, der die 11. Klasse des Beruflichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Wirtschaft besucht. Lena Kramer (26) möchte ebenfalls etwas verändern und mehr für Kinder und Jugendliche in Wildeshausen verwirklichen: „Meine Tochter ist zehn Jahre alt. Von der Arbeit des Jugendparlaments könnte auch sie irgendwann mal profitieren.“
Unterstützung erhält das Jugendparlament bei Fragen oder der Bereitstellung von Räumen von Shahidi sowie der Fachbereichsleiterin Rita Manietta.
Nur eine finanzielle Unterstützung sei zunächst im Haushalt 2013 nicht vorgesehen, so der Bürgermeister. Das letzte Mal habe das Jugendparlament 5000 Euro zur Verfügung gehabt, diese Mittel aber nicht abgerufen. Wenn sich das Jugendparlament wiederum gründe und gute Ideen hervorbringe, wolle man sich für eine finanzielle Unterstützung einsetzen, ergänzte Shahidi. Im Jugendparlament mitmachen können Schüler der 5 bis 13. Klasse. Wer noch Interesse hat, meldet sich bei Claudia Hansch:
