Vechta - Seit mehr als 20 Jahren pflegt die Universität Vechta den Kontakt in das ukrainische Luzk. Mit der dortigen Universität wird ein fächerübergreifender Austausch gepflegt, Lehrende und Studierende beider Universitäten absolvieren regelmäßig Aufenthalte an der Partneruniversität.

Nach der gemeinsamen Sommerschule „Aktive Bürgerinnen und Bürger – Citizen­ship in der universitären Ausbildung“ im Juli 2012 in Vechta besuchten nun zwei Delegationen aus Vechta die Ukraine. Sie waren Teil des Projekts „Die Bildungsdimension Citizenship interkulturell betrachtet und ihre Einbindung in den Lernort Universität“.

Zunächst reisten die Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Dr. Marion Rieken, und die Leiterin des International Office, Judith Peltz, nach Luzk. In Vorträgen und Diskussionen mit Lehrenden und Studierenden der dortigen Universität stellten sie verschiedene Themen wie interkulturelle Kompetenz und projektorientiertes Lernen als didaktische Lehr- und Lernform vor.

Die zweite Delegation bestand aus acht Vechtaer Studierenden. In Workshops, die von den ukrainischen und deutschen Studierenden gemeinsam und selbstständig erarbeitet und veranstaltet wurden, bearbeiteten sie an der Universität Luzk die Themen „Tutorienprogramm“, „Studentische Selbstverwaltung“ und „Studierenden-Mediensystem“. Ziel war es, die Ist-Zustände und Entwicklungen beider Länder und Hochschulen zu vergleichen und neue Prozesse von „Citizenship“, übersetzt etwa „aktive Bürgerschaft“, anzustoßen.

Das Kooperationsprojekt zwischen der Universität Luzk und der Universität Vechta wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms „Unterstützung der Demokratie in der Ukraine“ aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.