Harpstedt - Zwei von drei vakanten Stellen in den Schulleitungen der Grundschulen der Samtgemeinde werden im kommenden Schuljahr 2015/2016 besetzt sein: Die Grundschule Harpstedt bekommt mit Ufke Janssen einen neuen Schulleiter und mit Woldemar Schilberg einen neuen Konrektor. Sowohl der aktuelle Schulleiter Wolfgang Kunsch als auch dessen langjährige Stellvertreterin Elsa Kramer-Spielmann gehen zum Schuljahresende in den Ruhestand.

Ufke Janssen, 57, bestätigte gegenüber der NWZ  am Mittwoch seine Versetzung zum Beginn des nächsten Schuljahrs. Er war seit 2012 Leiter der Grundschule in Sandkrug und zuvor in Neerstedt. Er lebt in Dötlingen.

Seinen erneuten Wechsel nach relativ kurzer Zeit erklärt er damit, dass es ihm in Sandkrug nicht gelungen sei, die Veränderungen umzusetzen, die er sich gewünscht habe. In Harpstedt rechne er nicht damit, auf größere Baustellen zu treffen. „Ich werde dazu da sein, die Ideen des Teams zu stützen und umsetzen zu helfen.“

Zunächst unbesetzt bleibt offenbar die Schulleiterstelle an der Grundschule Dünsen. Die Schule wird derzeit kommissarisch von der Harpstedter Schulleitung mit geführt. Mit der parallelen Verantwortung für kleinere Schulen kennt Janssen sich aus. Zur Grundschule Sandkrug gehörte ab dem August 2013 auch die bis dahin eigenständige Grundschule Streekermoor als Außenstelle. Dort war über Jahre hinweg kein Bewerber für die Schulleiterstelle gefunden worden und die Gemeinde hatte sich schließlich dazu entschlossen, die Schule künftig nur als Außenstelle zu führen

In Harpstedt sei die Situation aber etwas anders, so Janssen – schließlich wolle die Gemeinde die Grundschule Dünsen als eigenständige Schule weiter führen. Wie die Aufgaben in beiden Schulen am besten zu verteilen seien, wolle er gemeinsam mit seinem künftigen Stellvertreter klären, so Janssen.

Woldemar Schilberg (39), bislang Konrektor an der Delmenhorster Hauptschule West, lebt in Wildeshausen und gehört auch der SPD-Fraktion im Stadtrat der Kreisstadt an. Für ihn, so sagte er am Mittwoch gegenüber der NWZ , sei die Entscheidung für Harpstedt eine Herzenssache gewesen.

Schilberg hatte ab der zweiten Klasse in Colnrade gelebt und selbst die Grundschule Harpstedt besucht. Angesichts der Möglichkeit, hier Konrektor zu werden, habe er andere Stellenangebote ausgeschlagen.