„Zwei Alternativen favorisiert“ in der Ð vom 17. März
Wir als Stollhammer Elternvertreter vermissen in der öffentlichen Diskussion um die Zukunft der Grundschulen einige Punkte, die uns sehr wichtig erscheinen. Zum einen kann nur durch zwei Grundschulstandorte sichergestellt werden, dass es auch in Zukunft zwei kleine Klassen pro Jahrgang gibt und nicht noch mehr Kinder mit dem Bus fahren müssen.
Zum anderen ist es wichtig, eine Zentralisierung der Gemeinde zu vermeiden. In Zeiten leerer Kassen funktioniert eine Gemeinde nur, wenn möglichst viele Aufgaben durch Vereine und Verbände ehrenamtlich und in Selbstverantwortung erledigt werden. Dafür ist ein gesundes Dorfleben mit allen Aktionen und Festen unabdingbar.
Darum sollte man sprichwörtlich die „Schule im Dorf“ lassen. Genau so wie die Feuerwehr in Eckwarden, den Sportplatz in Waddens, die Fischkutter in Fedderwardersiel, die Genossenschaft sowie Kunst in Ruhwarden, Kindergarten in Tossens und so weiter.
Die Gemeindeverwaltung und Tourismuszentrale sind in Burhave sehr gut aufgehoben, aber wir müssen auch jedem anderem Ort seinen Dreh- und Angelpunkt lassen. Und für die Stollhammer ist das ihre Schule.
Simone Izadpanah
Uta Meiners
Thomas Roßkamp, Stollhamm
