Kreyenbrück - Das war ein ganz besonderer Wochenabschluss in der Grundschule an der Klingenbergstraße 197: Zum einen gab es am Freitagmorgen ein zusätzliches „Sternchen“ von der Landesschulbehörde, zum anderen wurde mit Vätern und Müttern im Schulgarten gearbeitet.
Vor großer Kulisse, nämlich im Schulforum mit den 243 Kindern, überreichte Brigitta Müller-Pulsfort von der Landesschulbehörde die Urkunde und das Schild „Sportfreundliche Schule".
Die beiden Erstklässlerinnen Mitra und Yezda nahmen die Auszeichnung zusammen mit der Schulleiterin Marina Pelka entgegen. „Ihr seid jetzt in der Champions-League“, sagte der Gast vom Amt und kassierte großen Applaus. Die Grundschule hat sich nämlich zum zweiten Mal als „sportfreundlich“ qualifiziert. Das bestätigt nun das zweite Sternchen auf dem Hinweisschild. Es gilt wieder für drei Jahre, dann muss die Schule sich erneut bewerben.
„In den vergangenen Jahren haben wir wirklich viel Neues auf die Beine gestellt“, lobte auch Schulleiterin Marina Pelka die Kinder, die Eltern und das Kollegium. So seien zum Beispiel eine Motorikstrecke und der Barfußgang zusammen mit Eltern angelegt worden. Die Schule beteilige sich stets am Sparda-Lauf und an großen Fußballturnieren. Die dritten und vierten Klassen hätten Schwimmunterricht im Kreyenbrücker Hallenbad. „Da fahren die Kinder mit dem Rad hin und werden nicht mit dem Auto gebracht“, betonte die Schulleiterin. Leihräder und -helme stünden zur Verfügung.
Das Engagement der Eltern zeigte sich am Freitag wieder einmal im Schulgarten. Dort wurde in Gemeinschaftsarbeit eine sogenannte Benjes-Hecke angelegt – denn schließlich ist man ja auch „Umweltschule“. Dieser natürliche Zaun, der aus Gehölzschnitt gesteckt wird, bietet neuen Lebensraum für verschiedene Vögel, Kleinsäuger und Insekten. „Und sie ist einfach eine schöne Abgrenzung – besser als ein Metallzaun“, sagte Lehrerin Jenny Richter. Sie ist Umweltbeauftragte an de Schule und Leiterin der Umwelt-AG.
Bei der Arbeit im Schulgarten halfen selbstverständlich auch die Kinder eifrig mit. Unterstützt wurden sie von Uwe Grimme vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ).
Beim nächsten Projekt kooperiert man laut Jenny Richter mit der Oldenburger Jugendwerkstatt. Dann soll gemeinschaftlich ein Hochbeet für Kinder im Rollstuhl angelegt werden – denn man ist ja auch Integrationsschule.
