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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

ÜBUNG: 130 Feuerwehrleute im Einsatz

11.11.2008

COLMAR Blaulicht und Martinshörner überall in der Gemeinde Ovelgönne. In Colmar fand auf den Höfen Frenzel und Schmidt eine groß angelegte und realistische Einsatzübung statt, die von Gemeindeausbildungsleiter Harald Cordes und Gemeindeatemschutzwart Rainer Fohrmann ausgearbeitet worden war. 130 Einsatzkräfte, die mit zwölf Fahrzeugen vor Ort waren, hatten alle Hände voll zu tun.

Folgende Lage wurde angenommen: Bei einem Rundgang durch den Stall bemerkt Kurt Frenzel Brandgeruch. Er stellt dann bei der näheren Kontrolle der Stallanlagen fest, dass bei den Rundballen Rauch aufsteigt. Über Notruf 112 informiert er die Feuerwehr-Einsatzleitstelle.

Zunächst wurden dann die Feuerwehren Neustadt, Popkenhöge, Ovelgönne und Frieschenmoor alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr Neustadt quillt dicker Rauch aus den Fenstern des Stall- und Wirtschaftsgebäudes. Eine plötzliche Durchzündung der Rundballen führt laut Übungsplan zur Ausbreitung des Feuers auf das Reithdach. Tiere sind in Gefahr und müssen gerettet werden. Durch Funkenflug besteht die Gefahr der Ausbreitung auf den benachbarten Hof von Sönke Schmidt.

Einsatzleiter Holger Meyer, Ortsbrandmeister in Neustadt, der von Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider unterstützt wurde, fordert nach Erkunden der Lage umgehend die weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Ovelgönne, die Einheiten Oldenbrok, Rüdershausen, Großenmeer und Salzendeich, mit dem Einsatzstichwort „Großbrand“ an. Tierrettung auf beiden Höfen, Brandbekämpfung, Ausleuchten der Einsatzstellen sowie Wasserförderung über lange Wegstrecken waren in dieser Übung dann die Hauptaufgaben für die Einsatzkräfte, die mit diesen Aufgaben alle Hände voll zu tun hatten. Das DRK-Team stand für eventuelle Fälle einsatzbereit. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt war Beobachter dieser Großübung und war beeindruckt von den Leistungen der Ovelgönner Feuerwehren.

Acht Rinder wurden auf dem Hof Frenzel von Atemschutzgerätträgern unter größter Vorsicht unversehrt aus dem Stallgebäude gerettet. Gleichzeitig begann aus mehreren Rohren die intensive Brandbekämpfung, wozu dann auch Wasserwerfer eingesetzt wurden. Weitere Einsatzkräfte bemühten sich mit der Ausleuchtung der Einsatzstellen mit eigenen Beleuchtungsanlagen sowie mit der Wasserversorgung von beiden Seiten von den Sieltiefs, wobei 1500 Meter B-Schläuche verlegt werden mussten. Auf dem Hof Schmidt lief der Schutz der Gebäude ebenfalls recht gut. Hier wurden fünf Pferde von Atemschutzgerätträgern vorsichtshalber unversehrt aus dem Stall geholt und zum Schutz der Gebäude vor Funkenflug eine Wasserwand gesetzt.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem gemeinsamen Einsatz aller acht Feuerwehren und des DRK. Auch die Wasserversorgung hat hervorragend geklappt", sagte Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider, der kurz den Einsatzablauf erläuterte und dann allen Einsatzkräften sowie Harald Cordes und Rainer Fohrmann für die Ausarbeitung der Übung ein großes Lob aussprach. Sein besonderer Dank ging aber an die Familien Frenzel und Schmidt, dass sie für diese Großübung ihre Hofanlagen zur Verfügung gestellt hatten.

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