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Dlrg 14 331 Stunden für Sicherheit an Stränden

Butjadingen - Beeindruckende Zahlen legte am Wochenende der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung der Butjadinger DLRG vor: Insgesamt haben die Lebensretter im vergangenen Jahr 14 331 Dienststunden geleistet. 3264 Stunden entfallen auf den Wasserrettungsdienst an den Stränden in Eckwarderhörne und Tossens, an denen in 144 Fällen Erste Hilfe geleistet wurde. Schwere Zwischenfälle gab es an den von der DLRG Butjadingen bewachten Stränden zum Glück nicht.

Nachwuchs gesichert

Obwohl es wegen Sanierungsarbeiten zu längeren Schließungen der für die Schwimmausbildung genutzten Hallenbäder in Nordenham kam, leisteten die Ausbilder in diesem Bereich fast 3000 ehrenamtliche Stunden. Weitere 3200 Stunden wurden im Bereich der Jugendarbeit gezählt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der DLRG in Butjadingen. Wie der 1. Vorsitzende Reiner Przyklang berichtete, handelt es sich bei etwa der Hälfte der 300 Mitglieder um Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Auch Bürgermeisterin Ina Korter, die den Rettungsschwimmern für ihren Einsatz dankte, hob die tolle Jugendarbeit der DLRG hervor. Beeindruckend sei, dass bei der DLRG Jugendliche Jugendarbeit für Jugendliche machen, sagte sie.

Stolz ist die DLRG auf das neue Rettungsboot, das sie im vergangenen Jahr anschaffen und in Betrieb nehmen konnte. Die „Butenland“ ist in Fedderwardersiel stationieren und hat sich bei verschieden Einsätzen im Fedderwarder Priel bereits bestens bewährt. Das freut auch den Geschäftsführer von Tourismus-Service Butjadingen (TSB), Robert Kowitz. Die Sicherheit der Gäste sei das Wichtigste und die DLRG in diesem Bereich ein wichtiger Partner für die TSB, sagt er bei der Versammlung.

Robert Kowitz berichtete über geplante Neuerungen an den Butjadinger Stränden. Dazu zählen die Neugestaltung der Hundestrände sowie die Einrichtung eines Babystrands in Tossens. Außerdem wolle die TSB nach langer Planung damit beginnen, Notfallpunkte einzurichten, so der Geschäftsführer. Sie sollen es Gästen ermöglichen, in Notsituationen ihren Standort genauer zu benennen.

Der für den Bereich Einsatz zuständige technische Leiter Cord Janßen berichtet, dass auch die Schnelle Einsatz-Gruppe (SEG) im vergangenen Jahr mehrfach gefordert gewesen sei. Die Gruppe ist in den Rettungsdienst des Landkreises Wesermarsch und in den Katastrophenschutz eingebunden.

Sonargerät eingesetzt

Cord Janßen hob besonders den Such- und Bergungseinsatz im Dezember am Fähranleger in Golzwarden hervor, bei dem ein neu angeschafftes Sonargerät hervorragende Dienste geleistet habe. Eine gute Zusammenarbeit gebe es mit den Feuerwehren, dem Rettungsdienst und dem THW Nordenham.

Gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden der DLRG, Klaus Wendeling, nahm Reiner Przyklang Ehrungen vor. Cord Janßen und Markus Felske erhielten das Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft in Silber (25 Jahre). Beide gehören seit einigen Jahren dem Vorstand an – Cord Janßen als technischer Leiter Einsatz und 2. Vorsitzender, Markus Felske als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit.

Heinz Iffsen und Manfred Schmidthüsen wurden mit dem Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft in Gold (50 Jahre) ausgezeichnet, Manfred Schmidthüsen zudem zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist Mitbegründer der DLRG-Ortsgruppe Butjadingen, war 35 Jahre lang deren 2. Vorsitzender und hat Generationen von Butjadingern und Nordenhamern das Schwimmen beigebracht. Für ihr herausragendes Engagement in der Kinderschwimmausbildung erhielt Carina Schaffarzyk das DLRG-Verdienstabzeichen in Bronze.

Ausbauen möchte die DLRG in Zukunft den Bereich der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung; dafür werden noch Helfer gesucht. Insbesondere sucht die DLRG nach Leuten, die sich im Kinderschwimmen engagieren und auch den entsprechenden Lehrschein erwerben möchten. Interessierte können über die Homepage der Lebensretter Kontakt zum Vorstand aufnehmen.

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