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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Mord: 1500 Menschen trauern in Emden

27.03.2012

EMDEN Etwa 1500 Menschen haben sich am Montagabend am Emder Bahnhof versammelt, um gemeinsam der ermordeten Elfjährigen zu gedenken und der Familie ihr Mitgefühl auszudrücken. Der Mord ist noch nicht aufgeklärt.

Werner Brandt, Leiter der 40-köpfigen Mordkommission, hielt sich aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin sehr bedeckt. „Wir stehen ganz am Anfang“, sagte Martin Lammers, Leiter des Zentralen Ermittlungsdienstes der Polizei Leer/Emden.

Nach den spärlichen Informationen steht folgendes fest: Die elfjährige Lena und ihr gleichaltriger Freund hatten sich am Sonnabend zum Entenfüttern verabredet und wurden am späten Nachmittag auf den Emder Wallanlagen gesehen.

Es muss etwas geschehen sein, das den Jungen und das Mädchen getrennt hat. „Der Junge steht unter Schock, seine Angaben sind lückenhaft“, sagte Brandt. Das Verbrechen geschah im Treppenhaus des Parkhauses am Wasserturm.

Woran Lena gestorben ist, wollte die Polizei nicht sagen. In Emden hat das Verbrechen einen Schock ausgelöst. Über das Internet-Netzwerk Facebook wurde die Gedenkfeier am Bahnhof organisiert.

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise. Sie möchte vor allem wissen, ob jemand am Sonnabend zwischen 17.30 und 19 Uhr etwas Verdächtiges auf den Emder Wallanlagen beobachtet hat.

Die Hoffnungen richten sich jetzt auch auf die Videoaufnahmen aus dem Parkhaus. Mit der Sichtung seien die 40 Beamten der Mordkommission beschäftigt. „Das ist nicht so einfach, weil auf den Aufnahmen viele Personen zu sehen sind“, sagte Brandt.

Es ist davon auszugehen, dass Lena und ihr Mörder darauf zu sehen sind, aber offiziell bestätigen wollte Brandt das gestern noch nicht.

Den vielen Emder Eltern, die sich jetzt Sorgen um ihre Kinder machen, konnte Martin Lammers, Leiter des zentralen Ermittlungsdienstes der Inspektion, die Angst nicht nehmen: „Wir wissen nicht, ob der Täter noch in Emden ist und wie gefährlich er ist“, so Lammers.

Der Leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck konnte nur so viel sagen: „Wir drehen in Emden jeden Stein um, um den Täter zu finden.“ Das Mitgefühl gehöre aber den Eltern, sagte er zu Beginn der Pressekonferenz.

Sie stünden rund um die Uhr unter polizeilicher Begleitung. Die Stadt Emden bot der Familie über den betreuenden Pastor Manfred Meyer ihre Hilfe an.

 @ Ein Spezial unter http://www.NWZonline.de/maedchenmord-emden

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