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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Notunterkunft In Loy: 200 Flüchtlinge kommen in drei Tagen

28.09.2015

Loy Rund 200 Flüchtlinge sind von Freitag bis Sonntagabend in der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (früher Landesfeuerwehrschule) in Loy im Landkreis Ammerland eingetroffen. Sie waren mit der Bahn in Hannover und Braunschweig eingetroffen und anschließend mit Bussen ins Oldenburger Land aufgebrochen.

Der Betreuungs-Auftrag für die Notunterkunft wurde vom Innenministerium komplett dem Landesverband Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes erteilt. Die Feuerwehrschule stellt die Infrastruktur und ist Hausherr. Der Ausbildungs- und Fortbildungsbetrieb für die Feuerwehren aus dem gesamten Nordwesten wurde bis auf Weiteres eingestellt.

„Wir haben zusammen mit der Leitung der Feuerwehr einen gemeinsamen Stab eingerichtet. Die Zusammenarbeit klappt bestens. DRK und Feuerwehr ergänzen sich hervorragend“, erklärte der Geschäftsführer des Landesverbands Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes, Marco Mohrmann. Das DRK war an den vergangenen drei Tagen mit 115 ehrenamtlichen Helfern, sechs Ärzten und zwei Dolmetschern in Loy im Einsatz.

„Mein Dank geht an die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die mit sehr wenig Vorlaufzeit hier hervorragend gearbeitet und vorbereitet haben und sich hier intensiv einbringen“, so Mohrmann.

Die Flüchtlinge werden von den Ärzten untersucht. „Es war bisher niemand dabei, der gefährliche Verletzungen oder auffällige Erkrankungen hatte“, sagte der Landesarzt des DRK-Landesverbandes, Christoph Keller, der ansonsten als niedergelassener Arzt in Neuenburg tätig ist.

52 überwiegend aus Syrien stammende Menschen waren am Freitag in der Landesfeuerwehrschule eingetroffen. Sonnabendnachmittag kamen 70 weitere hinzu. „30 Menschen verließen nach kurzem Aufenthalt aber wieder Loy in Richtung Skandinavien“, so Keller. Unter den 70 Ankömmlingen waren auch acht alleinreisende Kinder und Jugendliche. Sieben Kinder nahm das Jugendamt des Landkreises Ammerland in seine Obhut.

Am Sonntagabend trafen dann noch einmal 80 Flüchtlinge mit zwei Bussen ein. Die Kapazitätsgrenze liegt bei 200 Menschen in der Notunterkunft in Loy. Sie beherbergt derzeit rund 165 Flüchtlinge – 30 waren ja weitergereist. Für diese Woche wird mit weiteren Belegungen gerechnet.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-region 

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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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