Apen/Augustfehn - „Wir bieten auch Informationen über die kommunalen Grenzen hinaus an“, erklärt Renate Brand, Vorsitzende des Verkehrsvereins Apen. 238 Prospekte, Karten und Info-Broschüren liegen im Touristikbüro des Verkehrsvereins auf dem Aper Marktplatz aus. „Wir sind also sehr offen, was Empfehlungen in der weiteren Umgebung angeht.“

Ein Spitzenwert wurde in diesem Juli erreicht: 437 Besucher haben sich im Tourismusbüro über Landschaft und Sehenswürdigkeiten informiert. Renate Brand setzt diesen Wert gleich ins Verhältnis: „Diese Nachfrage ist beeindruckend, vor allem, wenn man bedenkt, wie viele Leute heute im Besitz moderner Informationstechnik sind.“

Durchschnittlich würden sich pro Sommermonat etwa 400 Besucher im Büro erkundigen, so Brand. Auch eine Familie aus dem Salzburger Land sei darunter gewesen. „Wir freuen uns besonders, dass auch Bewohner der Alpen unsere Region für sich entdecken.“ Da die meisten Touristen Radfahrer seien, ändere auch Regenwetter selten etwas an deren Plänen: „Radfahrer müssen resistent sein und haben ja auch entsprechende Kleidung dabei.“ Insgesamt sei man mit der Ferienzeit nicht unzufrieden, aber, so Renate Brand mit einem Schmunzeln, weiterhin ehrgeizig.

Zudem ist die Augustfehn als Bestandteil der Deutschen Fehnroute besonders beliebt, erläutert auch Ulrich Schmunkamp von der Interessengemeinschaft (IG) Deutsche Fehnroute in Leer. „Augustfehn ist der Knotenpunkt zur Ammerlandroute, das lässt sich mit der Fehnroute also gut kombinieren. Außerdem gibt es Übernachtungsmöglichkeiten – wichtig für Leute, die die Route abkürzen möchten.

Vor 20 Jahren sei die Fehnroute in Augustfehn eröffnet worden. Anlässlich dieses Jubiläums hatte die IG jetzt mehrere Jubiläumsfahrten entlang der Fehnroute angeboten. „Insgesamt waren das 191 Buchungen“, berichtet Schmunkamp.