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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Absturz: Kirchseelter Bürgermeister ist tot

13.04.2015

Landkreis Direkt neben der Autobahn 28 zwischen Hatten und dem Oldenburger Ostkreuz ist am Sonntagnachmittag ein Sportflugzeug abgestürzt. Ein einmotoriges Propellerflugzeug, besetzt mit insgesamt vier Insassen, war nach dem Start vom Flugplatz Hatten aus bisher nicht bekannten Gründen plötzlich zu Boden gestürzt.

Der 69-jährige Pilot, bei dem es sich nach NWZ-Informationen um den Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte (Samtgemeinde Harpstedt/Landkreis Oldenburg) handelt, erlag seinen schweren Verletzungen noch am Absturzort. Die drei weiteren Insassen, eine Frau im Alter von 71 Jahren und zwei Männer, alle aus Syke, wurden lebensgefährlich verletzt. Sie mussten zum Teil aus dem Flugzeugwrack herausgeschnitten werden. Die Verletzten wurden mit einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser in Oldenburg, Delmenhorst und Bremen gebracht.

Die viersitzige Maschine stürzte in unmittelbarer Nähe der A 28 zwischen den Anschlussstellen Oldenburg Ost und Hatten ab. Das Flugzeug war zum Teil mit einem Flügel auf den Pannenstreifen der A 28 geraten. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es jedoch nicht.

Das Flugzeug verlor nach dem Absturz eine größere Menge Flugbenzin. Zunächst wurde eine Explosionsgefahr angenommen, so dass in der Nähe befindliche Verkehrsteilnehmer und Personen vorsorglich evakuiert wurden. Durch den Einsatz der Berufsfeuerwehr Oldenburg konnte die mögliche Gefahr einer Explosion verhindert werden.

Die A 28 wurde aufgrund des Unfalles zunächst beidseitig voll gesperrt. Die Fahrbahnrichtung Oldenburg konnte schnell wieder freigegeben werden. In Fahrtrichtung Bremen blieb die A 28 bis zum Abend wegen der Bergungsarbeiten und weiterer Folgemaßnahmen voll gesperrt.

An dem Großeinsatz beteiligten sich Kräfte der Berufsfeuerwehr Oldenburg und den umliegenden freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt elf Feuerwehrfahrzeugen. Außerdem kamen vier Notarztwagen, vier Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Des Weiteren waren elf Funkstreifenwagen der Polizei am Einsatz beteiligt.

Zur Unglücksursache kann die Polizei derzeit noch nichts sagen. Die Ermittlungen dauern an, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig ist beteiligt.

Besonders lobt die Polizei das schnelle und beherzte Eingreifen einer kleinen Gruppe von vier Männern aus Aurich und einer Familie aus Ganderkesee, die auf der A 28 unterwegs waren. Trotz der Eigengefährdung, der sie sich aussetzten, bemühten sie sich um die im Flugzeug eingeklemmten Personen.

Zuletzt kam es im Juni 2013 in diesem Gebiet zu einem Flugzeugabsturz. Damals setzte eine einmotorige Maschine, die sich offenbar im Landeanflug auf den Flugplatz Hatten befand, einige hundert Meter vor Beginn der Landebahn auf einem Maisfeld auf und überschlug sich. Der 63-jährige Pilot und eine 59-jährige Frau wurden nur leicht verletzt.

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Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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Jantje Ziegeler Redakteurin / Online-Redaktion
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