• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Großeinsatz in Cloppenburg
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 1 Minute.

Autohaus-Mitarbeiter Im Krankenhaus
Großeinsatz in Cloppenburg

NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Absturz löst Entsetzen aus

25.03.2015

Seyne-Les-Alpes /Düsseldorf – Wenige Stunden nach dem mysteriösen Absturz des Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings ist der Flugschreiber der Unglücksmaschine geortet worden. Das teilte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve am Dienstagabend mit. Von der Auswertung der sogenannten Blackbox erhoffen sich Flugexperten eine Erklärung dafür, warum das Flugzeug kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe wieder in den Sinkflug überging.

Die Maschine war am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zerschellt. Alle 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben. Unter den Opfern waren auch zwei Babys sowie eine Schülergruppe aus Haltern.

Noch herrscht keine Klarheit über die Ursache des Absturzes. Tragisches Unglück, technisches Versagen oder gar ein Anschlag? Jede Spekulation verbiete sich, warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel vor voreiligen Schlüssen. Die Bergungsarbeiten in dem nur schwer zugänglichen Alpengebiet dürften Tage dauern.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verkehrsminister Alexander Dobrindt reisten an die Unglücksstelle, deutsche Experten unterstützen die französischen Kollegen bei ihren Ermittlungen.

Die Lufthansa teilte mit, sie betrachte den Absturz des 24 Jahre alten Flugzeugs zunächst als Unfall. Eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA sagte, es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag. Unter den Insassen waren ersten Angaben zufolge 67 Deutsche.

Ein Notrufsignal wurde von den Piloten nach Angaben der französischen Flugaufsicht nicht abgegeben. Der Funkkontakt mit der um 10.01 Uhr in Barcelona gestarteten Maschine sei um 10.30 Uhr abgebrochen. Die Kombination des verlorenen Funkkontakts mit dem Sinkflug habe die Fluglotsen bewogen, einen Notfall zu melden.

„Flugweg und Geschwindigkeit des Flugzeuges passen nicht zusammen“, sagte der Hamburger Luftfahrtexperte Cord Schellenberg der NWZ . „Ein Flugzeug, das auf einen sicheren Flughafen zufliegen möchte, würde nicht sinken und gleichzeitig weiter auf die Alpen zufliegen.“ Erst die Auswertung des Flugschreibers könne hier Aufschluss geben.

Germanwings strich nach dem Unglück zahlreiche Flüge von Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf und Leipzig/Halle. Zu den Gründen der Flugausfälle machte Germanwings keine Angaben.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2097
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.