willi janßen steht seit 30 Jahren auf der bühne
Vor allem
Willi Janßen wurde mit besonders viel Beifall bedacht. Neben seiner grandiosen Leistung auf der Bühne feierte er am Sonnabend ein Jubiläum. Seit 30 Jahren steht Willi Janßen nämlich auf der Bühne.Nach dem Stück
spielte die Gruppe „A la carte“. Bei einer Tombola konnte jeder Besucher sein Glück versuchen.Wiederholt
wird das Theaterstück am Sonnabend, 9. Dezember, ebenfalls im Rathaussaal Burhave. Ab 14 Uhr gibt es zunächst Kaffee, Kuchen und Berliner. Anschließend wird die Komödie aufgeführt. Karten für den Seniorennachmittag gibt es bei Alfred C. Reinecke unter Telefon 04733/1063.Die Theatergruppe der Wehr hatte das Stück einstudiert. Das Publikum war begeistert.
von jochen eilers
BURHAVE - Beim Adventsball der Freiwilligen Feuerwehr waren die Burhaver in Feierlaune. Nachdem Ortsbrandmeister Harald Hobbie die zahlreichen Gäste und Abordnungen befreundeter und benachbarter Feuerwehren und Vereine sowie den Bundestagsabgeordneten Holger Ortel begrüßt hatte, öffnete sich der Vorhang für das diesjährige Theaterstück „Spuk bei Ruffers“ der Theatergruppe der Feuerwehr.Zum Inhalt: In ihrer Familie haben der Opa (gespielt von Willi Janßen) und sein Schwiegersohn Gustav (Heinz-Dieter Hobbie) nichts zu lachen. Mutter Else (Sabine Poerschke) kocht die ganze Woche nur Gemüse, Alkohol ist im Haus verpönt. Else führt ein sehr strenges Regiment, was der Opa zu ändern trachtet. Eines Tages liegt er tot auf dem Tisch. Vor ihm leere Schnapsflaschen und eine Pistole. Else und Gustav beschuldigen sich zunächst gegenseitig, den Opa ermordet zu haben. Immerhin geht es ums Erbe.
Sie haben die Rechnung ohne die neugierige Nachbarin Frau Schulze (Leona Schellstede) gemacht. Lange kann man der dreifach verwitweten Jungfrau nicht verheimlichen, dass der Opa das Zeitliche gesegnet hat. Und auch der trottelige Amtsbote und Ortshilfspolizist Blümchen (Christan Dierks) durchschaut bald die Lage und beginnt mit seinen „Ermittlungen“. Er hält sich selbst für einen begnadeten Kriminalisten. Tochter Sabine (Nicole Ortel) wartet derweil lieber auf ihren Mann, einen „echten“ Kriminalbeamten.
Und dann beginnt es auch noch zu spuken im Hause Ruffer. Opa läuft mit einem Betttuch über dem Kopf durch den Raum. Schon fürchten sich alle Beteiligten und entwickeln Pläne, wie man einen Geist vertreiben kann. Am besten ginge das mit einem „Gegen-Geist“, so Frau Schulze. Und da ziehen sich Schulze und Else kurzerhand ein Bettlaken über den Kopf und spuken umher.
Das klappt natürlich nicht. Alle, die glaubten, Opa sei tot, wundern sich gehörig. Opa hatte beschlossen, sich nach Jahren der Abstinenz künftig nur noch Hochprozentiges zu gönnen. Nur bei seinem ersten „Versuch“ erwischte er wohl ein bisschen viel davon und war tief und fest eingeschlafen. Die Pistole war nur ein Spielzeug von einem Nachbarsjungen.
Viel Applaus und Gelächter gab es bei diesem „fast kriminellen Lustspiel“ für die Schauspieler und die Topusterin Heike Kuiper.
