AHLHORN - „Können wir jetzt das Wasser anstellen?“, fragten die Steppkes aus dem Kindergarten am Dienstagvormittag, als die Schläuche mit den Strahlrohren an den Hydranten angeschlossen waren. Doch in diesem Punkt musste Hauptfeuerwehrmann Lars Engelmann die Jungen und Mädchen enttäuschen: „Ihr würdet die Rohre gar nicht halten können, dazu sind mindestens zwei Erwachsene erforderlich und außerdem seid ihr keine ausgebildeten Feuerwehrmänner“, bedauerte er. Aber auch ohne Wasser war es für die Vorschulkinder des Hans-Roth-Kindergartens ein spannender Besuch im Ahlhorner Feuerwehrhaus.

Lars Engelmann, der sich bei der Ahlhorner Feuerwehr schon seit 14 Jahren um die Brandschutzerziehung kümmert, zeigte den Kindern die Fahrzeuge und die Ausrüstung der Ahlhorner Feuerwehr. Dass Feuerwehrleute sehr oft nur unter schwerem Atemschutz zu einem Brandherd vordringen können, und dazu entsprechende Schutzkleidung und die auch ein wenig Furcht einflößenden Masken anlegen müssen, machte er den Kindern ebenfalls deutlich. „Feuerwehrleute sehen dann ganz anders aus und reden dann auch anders“, so Engelmann, um den Kindern die Angst vor den Masken zu nehmen.

Großen Wert legte Engelmann auch beim Besuch der Kinder darauf, dass diesen genau erklärt wird, wie der Notruf 112 funktioniert und dass man damit nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Krankenwagen rufen kann.

Der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr gehört alljährlich zum Programm für die Vorschulkinder des Hans-Roth-Kindergartens. Auch bei der Polizei sind sie schon gewesen.