Ahlhorn - In einem Fall einer gefährlichen Körperverletzung in einer Nordwest-Bahn (NWB) sucht die Bundespolizei jetzt nach Zeugen. Der Fall hatte sich dabei bereits am Samstag, 16. September, gegen 0.30 Uhr, in der NWB 82336 auf der Fahrt von Oldenburg nach Cloppenburg in Ahlhorn ereignet.

Das 49-jährige männliche Opfer befand sich in Begleitung seiner Lebensgefährtin in dem Zug auf der Heimfahrt nach Ahlhorn. In Oldenburg hatte sich das Pärchen in eine Vierersitzgruppe gesetzt. Schräg gegenüber hätten drei junge Männer ebenfalls in einer Vierergruppe Platz genommen. Während der Zugfahrt hatte das Trio sehr laute Musik gehört. Nachdem die 52-jährige Lebensgefährtin die jungen Männer gebeten hatte, die Lautstärke etwas nach unten zu regulieren, reagierten die Männer sofort verbal sehr ungehalten, heißt es im Polizeibericht. Die 52-Jährige musste sich sehr unflätige Äußerungen durch das Trio anhören.

Nach dem Ausstieg in Ahlhorn stellte der mittlerweile sehr erboste 49-Jährige die jungen Männer noch auf dem Bahnsteig zur Rede. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Handgemenge zwischen dem Mann und zwei Personen des Trios. Dann stürzte der 49-Jährige. Auf dem Boden liegend traten die beiden Männer mehrfach gezielt gegen den Kopf und Oberkörper des Gestürzten. Der dritte Mann des Trios hielt sich zurück. Nachdem die 52-jährige Begleiterin Polizei und Rettungsdienst verständigt hatte, flüchtete das Trio vom Bahnhofsgelände.

Das Trio wird wie folgt beschrieben: Die beiden Personen „mit südländischem Erscheinungsbild“, so die Polizei, seien etwa 18 bis 22 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, dunkle Turnschuhe, Kapuzen T-Shirt, beide gepflegter schwarzer kurzer Vollbart, Jogginghose, athletische Figur, beide sprachen „gebrochenes Deutsch“.

Die dritte Person des Trios sei vermutlich Deutscher gewesen, ca. 20 bis 25 Jahre alt, etwa 180 cm groß, kurze blonde Haare, dunkles Poloshirt und Hose. Er sprach Hochdeutsch.

Hinweise erbittet die Bundespolizei in Oldenburg unter t   0441/218 38 0.