Ahlhorn - „Wir wollten es unbedingt noch dieses Jahr hin bekommen.“ Das war das Ziel von Martin Gobert, Dienststellenleiter des Ortsverbands Ahlhorn der Johanniter-Unfall-Hilfe. Ursprünglich war die Fertigstellung des Neubaus der Johanniter-Rettungswache Ahlhorn an der Wildeshauser Straße nämlich für den Sommer geplant gewesen. Es hat geklappt. Am Freitag, 22. Dezember, weihen die Johanniter offiziell die neue Rettungswache ein.

Die Räume am bisherigen Standort der Wache an der Königsberger Straße 10 waren nicht mehr zeitgemäß und reichten angesichts des Wachstums des Ortsverbands nicht mehr aus. Die neue Wache liegt nur wenige Schritte von der Dienststelle des Ortsverbands entfernt, führt aber direkt zur G 213 und verkürzt die Anfahrtszeit zum Einsatzort um ein paar Minuten, denn bisher war es durch ein Wohngebiet gegangen – kein guter Zustand.

Die Planungen begannen vor vier Jahren, der erste Spatenstich erfolgte im August 2016. 20 Retter arbeiten zurzeit an der Rettungswache Ahlhorn, darunter sechs Auszubildende zum Notfallsanitäter.

Rund 830 000 Euro hat der Bau gekostet, das Grundstück nochmal 50 000 Euro. „Wir wollten unter einer Million bleiben“, sagte Gobert. Das sei gelungen. Wie der Einweihungstermin vor Weihnachten.