AHRENSDORF - Völlig zerstört wurde in der Nacht zum Freitag ein Bauernhof an der Bundesstraße 401 in Ahrensdorf (Stadt Friesoythe, Landkreis Cloppenburg). Gegen 4 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenoythe und Friesoythe alarmiert worden. Ein vorbeifahrender Autofahrer – ein Polizeibeamter auf dem Weg zu seinem Dienst – hatte das Feuer in dem landwirtschaftlichen Anwesen am Küstenkanal bemerkt.
Das derzeit nicht bewohnte Wohnhaus und das angrenzende Wirtschaftsgebäude waren aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Das Haus wurde gerade renoviert. Tiere befanden sich nicht im Gebäude. Die beiden Feuerwehren waren nach Angaben von Altenoythes Ortsbrandmeister Jens Feye mit 40 Helfern im Einsatz.
Die Ursache des Großbrandes steht noch nicht fest. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen auf. Sie geht nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden in Höhe von rund 150 000 Euro aus. Die Bundesstraße 401 wurde während der Löscharbeiten für den Autoverkehr gesperrt. Die Sperrung wurde erst am Vormittag gegen 9.30 Uhr wieder aufgehoben. Berufspendler mussten erhebliche Umwege in Kauf nehmen.
Ortsbrandmeister Jens Feye: „Als wir eintrafen, stand das Gebäude mit Wohnhaus und Scheune bereits lichterloh in Flammen. Da war nicht mehr viel zu retten“. Zum Einsatz kam auch die große Drehleiter der Feuerwehr Friesoythe:. Feye: „Das war eine große Hilfe bei den Löscharbeiten.“ Einen besonderen Dank richtete an die Mitarbeiter eines Tiefbauunternehmens, die auf der B 401 mit Reparaturarbeiten beschäftigt waren. Mit Hilfe des Baggers hätten Wände des vom Einsturz bedrohten Hauses eingerissen werden können.
