Minsen - Das Feuerwehrfest in Minsen ist stets auch ein wenig Werbung in eigener Sache – obwohl die Ortswehr mit ihren 36 aktiven Kameraden bestens aufgestellt ist und über mangelnden Nachwuchs nicht klagen kann. Das Feuerwehrfest, dass die Minsener alle zwei Jahre am Pfingstsonntag feiern, ist vor allem auch Nachbarschafts- und Familienfest, denn im Ort sind nicht nur vielen Familien in der Feuerwehr engagiert, die Feuerwehr versteht sich selbst auch als eine große Familie. „Wir sind eine junge, großartige Truppe. Da flutscht es nur so“, schwärmt Ortsbrandmeister Norbert Freymuth über den Ausbildungsstand und den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr.
Gefeiert wurde nun mit viel Musik vom Dunumer Akkordeonorchester, mit Frühschoppen und Erbsensuppe, nachmittags mit großem Kaffee- und Kuchenbüffet, mit Tombola, Buddel- und Kettcar-Spaß für die Kleinsten, mit Grillvergnügen und natürlich wurden die Feuerwehrautos und Rettungsgerät vors Haus gefahren und ausgestellt. Darunter auch die Handdruckspritze Baujahr 1902, die vor einigen Jahren von Schleswig-Holstein herangeschafft und von den Minsenern als Museumsstück restauriert wurde, sowie einen MAN-Oldtimer des Katastrophenschutzes, den der ehemalige Ortsbrandmeister Norbert Siebolds aus privater Sammlung beigesteuert hat.
Mit den Minsenern gefeiert haben auch Kameraden etlicher anderer Wehren des Wangerlands, und aus Schortens schaute Ortsbrandmeister Ralf Schmittmann vorbei. Der warf vor allem einen Blick auf die alte Handdruckspritze. Die darf er sich für sein Feuerwehr-Jubiläum im September gerne ausleihen, versprach Ortsbrandmeister Freymuth.
