Wilhelmshaven - Unter der Überschrift „Postagentur ausgeraubt - Polizei fahndet über Facebook“ wird in der nächsten Folge der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ am Mittwoch, 12. Dezember, von 20:15 bis 21:45 Uhr, ein Fall aus Wilhelmshaven dargestellt.

Dieser hatte sich bereits am 16. Februar, kurz vor 18 Uhr, ereignet, als zwei Männer die Zweigstelle einer Postagentur in der Peterstraße in Höhe der Lindenstraße betraten. Einer der Täter bedrohte den allein anwesenden 44-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte dabei die Öffnung des Tresors und die Herausgabe des Geldes. Nachdem der Angestellte den Tresor geöffnet hatte, rafften die Täter Bargeld zusammen, fesselten den Angestellten und flüchteten mit einer Beute von mehreren tausend Euro zu Fuß in Richtung Lindenstraße/Innenstadt.

Die Polizei hatte noch am selben Abend über diesen Fall berichtet. Am folgenden Tag veröffentlichte die Polizei dann Bilder der Täter, die von einer Überwachungskamera aufgenommen wurden. Am 12. April schaltete die Polizei zudem einen Fahndungsaufruf über das soziale Netzwerk „Facebook“, in dem auch diese Fahndungsbilder eingestellt wurden. Trotz eingegangener Hinweise konnten die Täter bislang nicht ermittelt werden.

Durch die Verbreitung dieser Bilder über die Sendung „Aktenzeichen“ erhoffen sich die Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weitere Hinweise. Der Hauptsachbearbeiter, Polizeioberkommissar Jörg Beutz, wird an diesem Abend im Studio von Aktenzeichen sein, und vom Moderator Rudi Cerne zum dargestellten Sachverhalt sowie zur Facebook-Fahndung befragt werden. Ein Schwerpunkt werden dabei insbesondere die Bilder der Überwachungskamera und die Frage sein: „Wer kennt die abgebildeten Personen und wo halten sich diese Personen auf?“ Hinweise können während und unmittelbar nach der Sendung an das Studio „Aktenzeichen“ sowie direkt an die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland an die in der Sendung genannten Rufnummern gerichtet werden. Für Presseanfragen wird zu diesem Zeitpunkt auch die Pressestelle der Polizeiinspektion besetzt sein.