ALTENESCH - Natürlich ließ sich Ortsbrandmeister Karl Mehldau nicht lumpen. Der DRK-Blutspendedienst nahm auch ihm rund einen halben Liter Blut ab. Viele seiner Feuerwehr-Kameraden taten es ihm nach und verbesserten damit die Statistik.
48 Bürger wurden zur Ader gelassen, davon neun Erstspender. Das ist ein Rekord; im vergangenen Jahr hatten nur knapp 30 Leute den Termin in Altenesch wahrgenommen.
Karl Mehldau meint, dass der Termin auch unglücklich gewählt war, weil nur 14 Tage zuvor in Lemwerder aufgerufen worden war. Spender, die daran teilgenommen hatten, fielen für Altenesch aus. Einen wichtigen Grund dafür, dass es diesmal besser lief, sieht der Ortsbrandmeister aber in dem schlechten Wetter: „Da kann man nicht Rasen mähen oder zum Eis essen fahren, mancher kommt dann kurzentschlossen zu uns.“ Eine wichtige Rolle habe auch die Unterstützung durch die Presse gespielt, lobte der Ortsbrandmeister.
Die Freiwillige Feuerwehr in Altenesch bietet den Termin in Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst nun schon zum dritten Mal an. Soviel steht fest: Es wird auch im nächsten Jahr einen Blutspendetermin für die Bürger in Altenesch geben.
Gerade im Sommer seien die Blutkonserven oft knapp, weiß Mehldau. Er und seine Feuerwehrleute mit den Ehefrauen organisieren den Spendetermin unentgeltlich.
Mehr Informationen über Blutspenden und Spendetermine unter www.drk-blutspende.de
