ALTENOYTHE - Die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe hat Gerhard Schulte als Feuerwehrmann des Jahres ausgezeichnet. Ortsbrandmeister Jens Feye begründete die Entscheidung für Schulte mit dessen Fleiß. Schulte wurde am Wochenende auf der Generalversammlung der Feuerwehr im Feuerwehrgerätehaus Altenoythe geehrt.

Jens Feye begrüßte unter der Teilnehmern Bürgermeister Johann Wimberg, Amtsleiter Walter Beckmann, Kreisbrandmeister Hubert Thoben und Stadtbrandmeister Ludger Lammers. In seinem Jahresbericht verwies Feye auf 18 Einsätze, darunter 13 Brandeinsätze sowie fünf Hilfeleistungen. Es wurden 572 Einsatzstunden geleistet. Dienste und Ausbildung schlugen mit 3066 Stunden zu Buche.

Aktiv war die Feuerwehr auch auf dem Kreisfeuerwehrtag sowie bei mehreren Einsatzübungen im Stadtgebiet und auf Kreisebene. Feye verwies darauf, dass bei der Integration von Frauen in die Feuerwehr eine vorbildliche Quote von 12,5 Prozent aufzuweisen sei. Er dankte den Frauen und Männern für ihre Einsatzbereitschaft und Leistungen zum Wohle der Bürger sowie für die gute Kameradschaft und Zusammenarbeit.

Für die Jugendfeuerwehr betonte ihr Leiter Martin Themann, dass drei Mädchen und 15 Jungen in der Ausbildung seien, die insgesamt 5094 Ausbildungsstunden ableisteten, die Betreuer kümmerten sich in 1342 Stunden um die Nachwuchsarbeit. Hierzu gehörten Zeltlager, Orientierungsmärsche, Jugendfeuerwehrtage oder diverse Übungseinsätze. Gerd Schulte lobte den guten Besuch der Dienstabende, verwies auf einen hohen Ausbildungsstand der Wehr und betonte, dass man eine schlagkräftige Truppe sei.

Mit Lill Themann, Hergen Oltmanns, Tim Norrenbrock und Michael Wöste nahm Feye vier Neulinge auf. Befördert wurden von ihm Christine Hogartz zur Feuerwehrfrau, Marc Fenners zum Feuerwehrmann, Helena Themann zur Oberfeuerwehrfrau und Michael Wöste zum Hauptfeuerwehrmann. Stadtbrandmeister Ludger Lammers beförderte Gerd Schulte zum Löschmeister, Helmut Hodes und Martin Themann zu Hauptlöschmeistern und Jens Feye zum Oberbrandmeister. Johann Wimberg zeichnete Wilhelm Marz für seine 40jährige Tätigkeit im Dienst der Feuerwehr mit dem Niedersächsischen Feuerwehrehrenzeichen aus. Wimberg lobte Marz als einen sehr aktiven Feuerwehrmann und erinnerte daran, dass er schon mit dem Wappenteller der Stadt ausgezeichnet wurde.