ALTENOYTHE - Mit ihrem neuen Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 ist die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe jetzt bestens für künftige Einsätze gerüstet. Vor zwei Wochen haben Vertreter der Wehr und der Stadtverwaltung das neue Fahrzeug beim Hersteller Ziegler in Giengen bei Ulm abgeholt. Nach einigen technischen Ergänzungen steht das Löschfahrzeug jetzt einsatzbereit auf seinem Platz im Altenoyther Feuerwehrgerätehaus.

Die rund 190 000 Euro teure Anschaffung war notwendig geworden, weil zwei in die Jahre gekommene Fahrzeuge der Altenoyther Feuerwehr ausgemustert werden mussten. Noch von der ehemaligen Gemeinde Altenoythe war ein TLF 16 angeschafft worden, dass im vergangenen Jahr ausgedient hatte. Auch das alte TLF 8 hatte seine Schuldigkeit getan. Neben dem neuen TLF 16/24 verfügt die Freiwillige Feuerwehr Altenoythe über einen Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie ein Löschgruppenfahrzeug.

Jens Feye, kommissarischer Ortsbrandmeister in Altenoythe, freut sich mit seinen Kameraden über die längst fällige Neuanschaffung. Feye verweist auf 20 bis 25 Einsätze im Jahr. Die reichen von der Brandbekämpfung bis zu einer steigenden Zahl von Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. In der Altenoyther Feuerwehr leisten derzeit 34 aktive Feuerwehrmänner ihren Dienst, 15 Mitglieder gehören zur Jugendfeuerwehr und weitere zwölf Feuerwehrmitglieder zur Altersabteilung.

Das mit einer dreiköpfigen Besatzung eingesetzte neue TLF 16/24 verfügt über eine erweiterte Tank- und Pumpenleistungen. So fasst das Fahrzeug bis zu 3000 Liter Wasser und kann bei der Brandbekämpfung bis zu 2000 Liter Wasser pro Minute einsetzen. Das geländegängige Allradfahrzeug mit einem Gewicht von 13,4 Tonnen und einer Motorleistung von 260 PS ist besonders für Einsätze in Moor und Wäldern geeignet, erläutert Jens Feye.

Auf dem Dach verfügt das TLF 16/24 über einen Wasserwerfer zur schnellen Feuerbekämpfung. Die Auswurfmenge beträgt 1200 Liter pro Minute. Zur Ausrüstung gehören auch ein Stromgenerator, ein großer ausfahrbarer Lichtmast sowie ein Hochleistungslüfter, um verqualmte Räume schnell reinigen zu können. Neu ist, dass die vier eingebauten Atemschutzgeräte am Fahrzeug ohne fremde Hilfe angelegt werden können.