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Aktualisiert vor 1 Minute.

Unfall Bei Elsfleth
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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Auch zweites Verfahren gegen Lohner Priester eingestellt

22.04.2017

Lohne /Münster Die Ermittlungen gegen einen Priester aus Lohne wegen des Verdachts auf den Besitz jugendpornografischer Schriften sind eingestellt worden. Es habe sich „kein hinreichender Tatverdacht“ ergeben, bestätigte die Erste Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, am Freitag einen entsprechenden Bericht der Bistumszeitung „Kirche + Leben“ in Münster. Ein Grund für eine Anklage liege damit nicht vor.

Die Dateien auf dem beschlagnahmten Computer des zunächst Verdächtigen seien gelöscht gewesen, dann aber wiederhergestellt worden, so die Staatsanwältin. Einige wenige Bilder darin hätten möglicherweise als jugendpornografisch gelten können. Allerdings sei das Alter der abgebildeten Menschen nicht einzuschätzen gewesen. Es könne sich auch um Volljährige handeln, so dass die Bilder „legal“ gewesen seien, hieß es.

Zudem habe nicht festgestellt werden können, wann die Dateien gelöscht worden seien. Das aber sei für die Frage der Verjährung wichtig, so Söfker. Sie liege bei Besitz von Jugendpornografie bei fünf Jahren. Die Dateiträger stammten nach Erkenntnissen der Experten von 2008. Schließlich habe auch für den Verdächtigen gesprochen, dass die Dateien gelöscht gewesen seien. Es habe also kein vorsätzlicher Besitz vorgelegen. Alle Aspekte zusammengenommen hätten zur Einstellung der Ermittlungen geführt.

Gegen den Priester waren zuvor bereits Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen sexuellen Missbrauchs geführt worden. Er war verdächtigt worden, Mitte vergangenen Jahres Jungen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren pornografische Abbildungen gezeigt zu haben. Auch dieses Verfahren war eingestellt worden. Die Ermittlungen zum Besitz pornografischen Materials waren damals vom ersten Verfahren abgetrennt worden.

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