Hannover - Die nach dem Fund ihres lebenden Neugeborenen in einem Koffer in Hannover angeklagte Mutter hat im Prozess jeden Tötungsvorsatz bestritten. „Ich war mir sicher, dass das Leben meines Babys nicht bedroht war“, erklärte die 22-Jährige am Freitag in einer von ihrem Verteidiger verlesenen Erklärung. Sie habe zu keinem Zeitpunkt in Kauf genommen, dass ihrer Tochter etwas passieren könne. Sie habe in dem in ihrer Wohnung gefundenen Koffer für ausreichend Wärme und Belüftung gesorgt. Die Frau ist unter anderem wegen versuchten Totschlags angeklagt, weil sie laut Staatsanwaltschaft den Tod des Babys billigend in Kauf nahm.