Bookholzberg - Noch nicht abgeschlossen sind die polizeilichen Ermittlungen zu einem Unfall, bei dem Anfang Januar zwei Reiterinnen und deren Pferde bei einem Ausritt in Bookholzberg zu Schaden kamen. Die Reitpferde hatten sich damals vor einer herannahenden Pferdekutsche erschrocken und waren durchgegangen. Die unbekannten Insassen der Kutsche waren nach Aussage der Reiterinnen weitergefahren, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern (die NWZ  berichtete).

Laut Polizei haben sich die Fahrer der Kutsche inzwischen gemeldet. Momentan würden weitere Zeugen des Vorfalls gehört, so eine Polizeisprecherin, bevor das Verfahren an die Staatsanwaltschaft in Oldenburg übergeben werde. Sie habe dann zu prüfen, ob Anklage erhoben wird. Falls der Fall als Ordnungswidrigkeit eingeordnet werde, übernehme der Landkreis.

Reiterin Neele Michelsen, die sich bei dem Unfall Prellungen und Verstauchungen zugezogen hatte, und in der Folge eineinhalb Wochen arbeitsunfähig war, hat sich längst von ihrem Sturz erholt. Erst seit einer Woche wieder leicht trainiert werden kann laut Michelsen allerdings „Mowgli“, das Pferd ihrer Freundin Lea Oetken. Der Wallach war nach der Begegnung mit der Kutsche in Panik davongestürmt und gestürzt. Dabei hatte er sich eine tiefe Fleischwunde zugezogen, die nur langsam verheilte. „Das Bein ist noch immer stark geschwollen“, so Neele Michelsen. „Aber zumindest darf Mowgli jetzt wieder schonend geritten werden.“