BERLIN - BERLIN/DPA - Nach heftiger Kritik will Lea Rosh den Backenzahn eines NS-Opfers zunächst nicht im Holocaust-Mahnmal beerdigen. Gemeinsam mit dem Historiker Eberhard Jäckel erklärte die Denkmals-Initiatorin am Donnerstag, sie wolle ihren „Plan, den Zahn zu verbergen, zunächst zurückstellen und weiteren Rat von kompetenter religiöser Seite einholen.“ Sie habe keine religiösen Gefühle verletzen wollen. Unterdessen wurde gestern das Holocaust-Mahnmal in Berlin für Besucher geöffnet. Mehrere tausend Berliner und Touristen erkundeten erstmals das Feld mit 2711 Betonstelen.
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