Sande - Die Notlandung eines Sportflugzeugs mit abgerissenem Fahrwerk ist am Sonntagmittag glimpflich ausgegangen. Der Pilot hatte nach Polizeiangaben zunächst versucht, auf dem kleinen Flugplatz Conneforde bei Wiefelstede im Kreis Ammerland zu landen. Weil das Flugzeug aber bei der Landung von einer Windböe erfasst wurde, musste der Pilot wieder durchstarten. Bei dem missglückten Landeversuch wurde das Triebwerk beschädigt. Daraufhin setzte der Pilot per Funk einen Notruf ab. Von einem Hubschrauber aus inspizierten Polizisten den Schaden am Triebwerk des Kleinflugzeugs.

Der Pilot wurde zum Jade-Weser-Flughafen in Sande bei Wilhelmshaven geleitet. Dort legte die Feuerwehr einen Schaumteppich auf der Landebahn an. Die Verantwortlichen entschieden sich dann aber für eine Notlandung auf dem Grünstreifen neben der Landebahn. Das Flugzeug verfing sich dabei zwar in einem Zaun, der Pilot und sein Passagier blieben aber unverletzt. Sie erlitten lediglich einen Schock. Zur Identität der beiden Insassen konnte die Polizei keine Angaben machen.