Hude - Die Freude bei den Johannitern in Hude reißt nicht ab: Nachdem sie im Juni den Zuschlag für den Rettungsdienst in der Gemeinde bekommen haben, können sie sich nun über ein neues Einsatzfahrzeug freuen.

Am Freitag wurde es im Beisein von Holger Lebedinzew, Bürgermeister der Gemeinde Hude, Dr. Peter Günther, ärztlicher Leiter Rettungsdienst im Landkreis Oldenburg, Dimiter Dikov, Fachbereichsleiter Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Oldenburg, und Kim-Carsten Carstens, Leiter der Rettungswache Hude, in Dienst gestellt.

200 000 Euro hat das neue Fahrzeug mit Ausstattung gekostet. Es soll fünf bis sieben Jahre im Einsatz bleiben.

Damit die Rettungskräfte organisationsübergreifend die Geräte in den verschiedenen Rettungswagen „blind bedienen“ könnten, werden an allen Standorten im Landkreis die gleichen Fahrzeugmodelle eingesetzt, erklärte Günther. In Hude sei nach Ganderkesee und Wildeshausen der dritte Rettungswagen diesen Typs im Einsatz. Im Laufe der Zeit sollen alle zehn im Landkreis eingesetzten Rettungswagen ausgetauscht werden.

Der Rettungsdienst in der Gemeinde Hude wird nach der Auftragsvergabe durch den Landkreis Mitte Juni in den nächsten sechs Jahren (plus Option auf eine Verlängerung um weitere zwei Jahre) von den Johannitern wahrgenommen. Diese waren schon ab dem 31. Dezember 2016 zunächst im Zuge einer Übergangslösung eingesprungen.

Zurzeit befindet sich die Wache an der Adresse „Hinterm Reiherholz 3“ außerhalb von Hude. Das solle sich in „absehbarer Zeit“ ändern, sagte Bürgermeister Lebedinzew. Im Zentrum von Hude soll eine neue Rettungswache entstehen, damit unter anderem alle Einsatzkräfte an einem Ort sind.

Im Schnitt sind es um die 100 bis 120 Einsätze im Monat, zu denen die Johanniter in Hude ausrücken. Mit dem seit Freitag in Dienst gestellten Fahrzeug sind sie nun technisch auf dem neuesten Stand.

Renke Hemken-Wulf
Renke Hemken-Wulf Redaktion Münsterland