BEVERBRUCH - Mit Erster Hilfe kennen sich die Drittklässler der Grundschule Beverbruch/Nikolausdorf jetzt aus. Der Grund ist der Besuch von Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) der Leitstelle Garrel, bei dem sie viel Wichtiges zum Verhalten im Notfall erfuhren. Beeindruckend fanden die Kinder auch das Innere des Rettungswagens, dessen Ausstattung sie sich genau ansehen durften.

Wie setze ich einen Notruf ab? Was muss ich tun, wenn jemand verletzt ist? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich die Jungen und Mädchen in den vergangenen Wochen im Sachunterrichts. Höhepunkt der Einheit „Unfälle vermeiden – Erste Hilfe“ war der Besuch von zwei Rettungsassistenten des DRK von der Leitstelle in Garrel.

Gespannt warteten die Schüler auf das Eintreffen des Rettungswagens und ließen sich die Ausrüstung, darunter die Beatmungs- und EKG-Geräte, von Rettungsassistent Thomas Rempe erläutern. Er machte sie mit dem Ernstfall und der „stabilen Seitenlage“ vertraut. Einige Schüler durften sich auf der Trage abtransportieren lassen, darunter Maxim: „Ich hatte ein ganz schön mulmiges Gefühl, als ich in den Krankenwagen geschoben wurde.“ Von Rempe erfuhren die Schüler, wie der Rettungswagen eingesetzt wird und wann man die Sirene einschalten darf.

Beim Anlegen der Verbände wollte jeder der Erste sein. Favoriten waren die „Pflastertricks“ an schwierigen Körperstellen wie dem Knie oder der Fingerkuppe, die sie aus dem Sachunterricht kannten. Um die Eltern vielleicht damit erschrecken zu können, behielten die Kinder ihre Bandagen bis zum Mittag an.

Sachunterrichtlehrer Hannes Lehning lobte das Interesse seiner Schüler und betonte: „Durch die Behandlung des Themas ,Erste Hilfe’ und den Expertenbesuch soll in ihnen die Bereitschaft zum Helfen geweckt werden. Sie sollen ihre Scheu verlieren, im Falle eines Unglücks selbst in Aktion zu treten.“