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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Bewährungsstrafe für Vergewaltiger

31.01.2012

DELMENHORST Im Prozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen den 28 Jahre alten Mann aus Delmenhorst, der vor acht Jahren eine 17-Jährige vergewaltigt haben soll, ist der Angeklagte am Montag zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt worden. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, das Urteil ist rechtskräftig geworden. Die Tat selbst wertete das Gericht am Ende als sexuelle Nötigung.

Teilgeständnis abgelegt

Dass das Verfahren nun doch eher abgeschlossen werden konnte als geplant, lag unter anderem an dem Teilgeständnis des Angeklagten. Hatte er anfangs noch behauptet, der Beischlaf mit der 17-Jährigen sei damals einvernehmlich und freiwillig gewesen, räumte er am Montag ein, den Widerstand der jungen Frau nicht wahrgenommen zu haben.

Die Tat datiert vom 7. Mai 2004. Damals hatten in der Wohnung der 17-Jährigen mehrere Personen eine Party gefeiert, auf der reichlich Alkohol und Kokain konsumiert worden war. In der Nacht dann war der Angeklagte der jungen Frau ins Schlafzimmer gefolgt. Nach einem Gutachten standen sowohl der Angeklagte als auch das Opfer unter Kokaineinfluss.

Kokain begünstigt Tat

Kokain wirke enthemmend. Das könne bei dem Angeklagten aber nicht zu der Annahme einer verminderten Schuldfähigkeit führen, so der Sachverständige.

Der Kokainkonsum soll aber die damalige Straftat begünstigt haben. Unter anderem von seinem Bewährungshelfer war der Angeklagte am Montag als ein Mensch beschrieben worden, der eigentlich keine Gewalt gegen Frauen einsetze. Mit dem Urteil waren am Ende alle Parteien, auch die Nebenklage, einverstanden gewesen. Und weil es keine Absprachen gegeben hatte, konnte es auch rechtskräftig werden.

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