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Fetter Fisch: Zehn-Kilo-Wels verfängt sich in Zwischenahner Reuse

19.05.2014

Meyerhausen Und es gibt ihn doch: Am Nordufer des Zwischenahner Meeres ist am Sonntagmorgen seit mehr als 30 Jahren wieder ein kapitaler Wels gefangen worden. „Mein Vater, Dieter Oetken, hat ihn in einer unserer Aalreusen gefunden und mitgebracht“, staunte Fischereimeister Jürgen Oetken. „Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es im See noch solche Fische gibt. Immerhin ist der Wels mehr als einen Meter lang und bringt genau zehn Kilo auf die Waage.“

Um angebliche Welssichtungen am Zwischenahner Meer ranken sich viele Geschichten. Ende der 1970er Jahre will der damalige Wasserschutzpolizist Peter Grünke einen mehrere Meter langen Wels bei einer Streifenfahrt auf dem See entdeckt haben. Ganz Polizeibeamter, fertigte Grünke darüber einen Vermerk an – und löste damit ein beinahe weltweites Medienecho aus. Und dann gibt es noch die Geschichte über einen Bad Zwischenahner Wels, der einst einen Dackel gefressen haben soll.

Jürgen Oetken hält seinen Wels nun vorübergehend in einem großen Wasserbecken. Anfassen will er ihn nicht. „Die können furchtbar beißen.“ Ein viel kleines Exemplar hat ihn mal an der Hand verletzt. Ob der Wels zurück ins Meer kommt oder verwertet wird, ist noch offen.

Heiner Otto Korrespondent / Redaktion Bremerhaven
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